
Berichte Jugend
Die Lage des FSV Hollenbach ist im Oberliga-Abstiegskampf nach dem letzten Spieltag noch etwas angespannter geworden. Selbst spielten die Hohenloher gegen den Türk SV Singen nur 2:2-Unentschieden, die Konkurrenten wie Türkspor Neckarsulm gewannen hingegen.
Am Samstag geht es nun zum SSV Reutlingen an die Kreuzeiche. Die Ausgangslage ist klar: In dieser Liga kann aktuell „jeder jeden schlagen“, sagt Manager Karlheinz Sprügel. Genau darin liegt auch die Chance für Hollenbach. Ein Auswärtssieg in Reutlingen scheint keineswegs unmöglich – auch wenn die jüngsten Leistungen eher Anlass zur Sorge geben.
Anders die Reutlinger. Sie bewiesen den Satz des Managers und schlugen eher überraschend den Tabellenzweiten VfR Mannheim mit 3:1. Damit gelang den Reutlingern mit nun 38 Punkten der Sprung auf Platz neun. Der Klassenerhalt scheint in greifbarer Nähe und gegen Hollenbach will der Traditionsclub am Datum seiner Gründung (9. Mai) den nächsten Schritt dahin machen. Der ganz große Druck ist vom SSV durch den Erfolg etwas abgefallen.
Die Reutlinger haben es in der Rückrunde bisher geschafft, ihre Defensive zu stabilisieren, ließen in 13 Spielen nur 13 Gegentore zu. Sicher ein Grund, warum sie nun schon so viele Punkte (19) wie in der Hinrunde geholt haben.
Dies gelang den Hollenbachern nicht. Nach der ersten Saisonhälfte hatten sie einen Zähler mehr als Reutlingen auf dem Konto, mittlerweile sind es sechs weniger. Ein Sieg wäre umso wichtiger, um den Anschluss ans Mittelfeld nicht zu verlieren. Denn stand jetzt wird es wohl fünf Absteiger geben – wobei der Fünftletzte noch die Chance hat, in der Klasse zu bleiben, sollte der Tabellenzweite in die Regionalliga aufsteigen.
Momentan steht der FSV auf Rang 15 – also dem Viertletzten Platz. Doch es ist weiter extrem eng im Tabellenkeller. Der Göppinger SV steht punktgleich auf Platz 14, Türkspor Neckarsulm (13) hat einen Zähler mehr und Normannia Gmünd drei mehr. Es ist also noch alles drin in den letzten vier Spielen der Saison.
Allerdings war das 2:2 gegen Singen eher ernüchternd. Zwar ging Hollenbach früh mit 1:0 in Führung und hatte die große Chance, auf 2:0 zu erhöhen, doch danach verlor die Mannschaft komplett den Faden.
Die Leistung war geprägt von Unsicherheiten, vielen Ballverlusten und einer insgesamt schwachen spielerischen Vorstellung. „Das hatte wenig mit Oberliga-Fußball zu tun“, lautete das ernüchternde Fazit von Sprügel. Besonders in der Defensive agierte das Team zu schläfrig, während nach vorne kaum klare Aktionen gelangen.
Am Ende war der Punktgewinn sogar glücklich: Singen hatte mehrere hochkarätige Chancen und hätte das Spiel durchaus noch drehen können. Einzig Jonas Limbach wurde als Lichtblick hervorgehoben – ansonsten blieb fast die gesamte Mannschaft unter ihren Möglichkeiten.
Trotzdem gilt: „Reutlingen ist keine Übermannschaft“, sagt Sprügel. Entscheidend wird vielmehr sein, ob Hollenbach wieder an die eigene Leistungsgrenze kommt. Mit einer Vorstellung wie gegen Singen wird es „faktisch unmöglich“, in Reutlingen etwas mitzunehmen, wie Sprügel sagt. „Es braucht eine deutliche Leistungssteigerung.“
Einsatz allein reicht nicht, wenn die spielerische Linie fehlt. Gerade nach einer frühen Führung muss das Team lernen, konsequenter nachzulegen und die Kontrolle zu behalten. Wenn Hollenbach sein tatsächliches Leistungsniveau abruft, ist auch in Reutlingen etwas möglich. Doch klar ist ebenso – bleibt die Leistung auf dem Niveau des Singen-Spiels, wird es „verdammt schwierig“ (Sprügel), die Klasse zu halten.




Der FSV Hollenbach hat im Heimspiel gegen den Türk SV Singen eine zwischenzeitlich komfortable Ausgangslage verspielt und sich am Ende mit einem 2:2 (1:0) begnügen müssen. Nach einer dominanten Anfangsphase verpasste es die Mannschaft, früh für klare Verhältnisse zu sorgen – und geriet anschließend zunehmend aus dem Rhythmus.
Die Gastgeber starteten druckvoll in die Partie und bestimmten insbesondere in den ersten 20 Minuten klar das Geschehen. „Da haben wir es eigentlich gut gemacht, den Ball und Gegner laufen lassen“, erklärte Hollenbachs Trainer Reinhard Schenker nach der Partie. Die Führung in der 20. Minute durch Felix Limbach schien folgerichtig und verdient. Auch weil der FSV schon davor zu guten Chancen durch Jonas Limbach (4.) und Marco Specht (13.) gekommen war – doch anstatt nachzulegen, verlor der FSV zunehmend die Kontrolle.
Mit den ersten technischen Fehlern schwand auch das Selbstvertrauen. „Nach zwei, drei unsauberen Aktionen hat man gemerkt, dass die Sicherheit weg war“, sagte Schenker. „Als der Rasen trocken und stumpf geworden ist, hat es angefangen. So lange er feucht war, waren wir gut im Spiel, das war auch in der zweiten Halbzeit so.“ In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem auch Singen besser ins Spiel fand. Deren Trainer sah seine Mannschaft nach der Anfangsphase sogar im Vorteil: „Nach den ersten 20 Minuten hatten wir drei hundertprozentige Chancen.“ Nach einer halben Stunde traf Adrian-Georgiu Dumitru nur die Latte. Auf der anderen Seite setzte Hannes Scherer (41.) einen Schuss zu hoch an und schließlich leisteten sich die Hollenbacher kurz vor dem Strafraum einen Ballverlust und wieder Dumitru scheiterte aus fünf Metern an FSV-Torhüter Nico Purtscher.
Vor allem defensiv offenbarte Hollenbach Schwächen. Immer wieder ließ die Hintermannschaft klare Möglichkeiten zu, was letztlich auch zu den Gegentreffern führte. „Wir haben insgesamt zu schwach verteidigt und zu viele Großchancen zugelassen“, bilanzierte der Trainer selbstkritisch.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel intensiv. Dumitru (53.) verpasste aus vier Metern den Ausgleichstreffer. Fünf Minuten später wurden die Singener dann belohnt. Ein abgefälschter Schuss von Mokhtar Boulachab landete unhaltbar zum 1:1 im Hollenbacher Netz.
In der 76. Minute gelang dann Inas Music der erneute FSV-Führungstreffer. Hollenbach hatte auch danach durchaus Gelegenheiten, die Partie für sich zu entscheiden, ließ diese jedoch ungenutzt. Allerdings hätte auch Singen in den letzten Minuten das Spiel noch für sich entscheiden können. „Unterm Strich war das über 90 Minuten keine gute Leistung“, lautete das nüchterne Fazit von Schenker. „Wir haben unsere Chancen nicht genutzt und hinten zu viel zugelassen.“
Trotz der verpassten Gelegenheit, im Abstiegskampf Boden gutzumachen, richtet sich der Blick nach vorne. Vier Spiele stehen noch aus – und der Klassenerhalt bleibt das klare Ziel. „Wir werden alles daran setzen, die Klasse zu halten“, betonte der Trainer.
Auch auf Seiten der Gäste überwog am Ende die Erkenntnis, dass mehr möglich gewesen wäre. „Für beide Mannschaften ist ein Punkt eigentlich zu wenig“, sagte Singens Trainer. Dennoch bleibt auch dort die Hoffnung bestehen, in den verbleibenden Partien die nötigen Punkte einzufahren.
So bleibt nach einem unterhaltsamen, aber aus Sicht beider Teams nicht zufriedenstellenden Spiel die Gewissheit: Der Kampf um die entscheidenden Punkte geht in die heiße Phase.
FSV Hollenbach: Purtscher, Engelmann (65. Breuninger), Schülke, J. Limbach, F. Limbach (54. Omerovic), Scherer, Specht, Hofmann (76. Henning), Schiek, Wink (72. Music), Knapp.
Türk.SV Singen: Barjasic, Compagnucci, Serpa, Hamdushi, Emminger (80. Yilmaz), Zimmermann, Niedermann, Boulachab, Zidan (80. Ileri), Dumitru (57. Karacan), Coulibaly, Güzeldal (88. Marroni).
Tore: 1:0 (20.) Felix Limbach, 1:1 (59.) Mokhtar Boulachab, 2:1 (75.) Inas Music, 2:2 (85.) Cheick Oumar Coulibaly.
Schiedsrichter: Jonathan Woldai.
Zuschauer: 400.



Nach der bitteren 1:2-Niederlage gegen den Karlsruher SC II blickt der Fußball-Oberligist FSV Hollenbach bereits nach vorne. Am Freitag um 14.30 Uhr wartet im heimischen Stadion das richtungsweisende Kellerduell gegen den 1. Türk. SV Singen – und Trainer Reinhard Schenker macht deutlich: Seine Mannschaft steht im Abstiegskampf unter Zugzwang.
Die Niederlage gegen den KSC schmerzt Schenker auch Tage später noch. Vor allem, weil er sein Team nach Sichtung der Spielszenen um den verdienten Lohn gebracht sieht. „Ich denke schon, dass ein Punkt verdient gewesen wäre“, sagt der FSV-Coach rückblickend.
Dabei zeigte Hollenbach zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten. Während der KSC vor der Pause das Spiel bestimmte, steigerte sich der FSV nach dem Seitenwechsel deutlich. „In der ersten Halbzeit waren wir einfach nicht mutig genug“, analysiert Schenker. Zu oft habe seine Mannschaft im Spielaufbau die falschen Entscheidungen getroffen und dem Gegner das Pressing zu leicht gemacht.
Nach taktischen Anpassungen – unter anderem mit mehr Präsenz im Zentrum und verändertem Offensivspiel – drehte Hollenbach die Partie in der zweiten Hälfte nahezu komplett. „Da war es eigentlich genau das Spiel andersherum. Wir haben den Gegner klar dominiert und hatten drei, vier Großchancen“, so Schenker.
Umso größer ist der Frust über den Spielausgang – und über zwei Szenen, die aus Sicht des Trainers spielentscheidend waren. Vor dem 0:1 sei ein klares Foulspiel an seinem Verteidiger übersehen worden. Noch gravierender: Kurz vor Schluss, beim Stand von 1:1, hätte es nach einem Foul im Strafraum Elfmeter für Hollenbach geben müssen. Stattdessen entschied der Schiedsrichter auf Freistoß knapp außerhalb des Sechzehners.
„Das sind zwei klare Fehlentscheidungen, die das Spiel massiv beeinflusst haben“, ärgert sich Schenker. Besonders bitter: Es sei nicht das erste Mal in dieser Saison gewesen, dass sein Team durch strittige Entscheidungen benachteiligt worden sei.Durch die Niederlage verpasste Hollenbach die Chance, sich etwas Luft im Tabellenkeller zu verschaffen. Stattdessen wächst vor dem Heimspiel gegen Singen der Druck weiter. „Mit einem Sieg wären wir in eine deutlich bessere Position gekommen. Jetzt müssen wir gegen Singen liefern“, macht Schenker klar.
Der Gegner ist für den FSV-Coach schwer einzuschätzen. Singen hat seit dem Hinspiel mehrfach den Trainer gewechselt und personell einige Veränderungen hinter sich. Klar ist für Schenker aber: Auch der Tabellenkonkurrent kämpft ums sportliche Überleben.
„Das wird ein klassisches Abstiegsspiel. Da spielt die mentale Komponente eine riesige Rolle“, sagt er.
Personell könnte sich die Lage beim FSV etwas entspannen. Hoffnung besteht bei Niklas Breuninger, der in dieser Woche wieder ins Training einsteigen soll. Ein anderer Spieler fällt dagegen weiterhin mit anhaltenden Kopfschmerzen aus.
Mit Blick auf den Saisonendspurt fordert Schenker vor allem eines: mehr Mut.
„Ich will sehen, dass wir von Anfang an zeigen, dass wir dieses Spiel gewinnen wollen“, betont der Trainer. Zu oft habe sein Team zuletzt aus Angst vor Fehlern zu vorsichtig agiert. Gerade gegen Singen müsse Hollenbach den Gegner aktiv beschäftigen und selbstbewusst auftreten.
Im Restprogramm sieht Schenker weiterhin Chancen auf den Klassenerhalt. Zwar warten mit Reutlingen, Villingen und Pforzheim noch anspruchsvolle Aufgaben, dazu direkte Konkurrenten wie Singen und Neckarsulm. Doch der Coach bleibt überzeugt: „Wir können gegen jeden mithalten.“ Entscheidend sei nun vor allem Konstanz. „Wir dürfen uns keine Niederlagenserie mehr erlauben. Die Heimspiele müssen wir gewinnen.“
Deshalb gilt der volle Fokus dem Freitagspiel. Rechenspiele und Blicke auf andere Plätze will Schenker vermeiden.
„Das Einzige, was jetzt zählt, ist Singen. Wenn wir unsere Hausaufgaben machen, können wir es aus eigener Kraft schaffen.“
B-Junioren Verbandsliga Baden-Württemberg
U17 FSV Hollenbach - SGV Freiberg 4-1
Torschützen: Milos Drekovic (5.), Timo Pätzold (13.), Eigentor (16.), Levin Eberle (80.).
Die U17 des FSV Hollenbach feierte am vergangenen Wochenende einen enorm wichtigen Heimsieg in der Oberliga. Gegen die SGV Freiberg setzte sich die Mannschaft hochverdient mit 4:1 durch und sammelte drei wichtige Punkte im Kampf um die Tabellenpositionen.
Die Gastgeber erwischten einen Start nach Maß und gingen bereits in der 5. Minute durch Milos Drekovic früh in Führung. Nur fünf Minuten später schwächten sich die Gäste selbst, als ein Freiberger Spieler nach einer Tätlichkeit die Rote Karte sah. Hollenbach nutzte die Überzahl konsequent aus und erhöhte noch vor der Pause durch Timo Pätzold (13.) sowie ein Eigentor der Gäste (16.) auf 3:0.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie umkämpft. Freiberg verkürzte zwischenzeitlich auf 3:1 und zeigte trotz Unterzahl Moral. Die Hollenbacher Defensive ließ jedoch kaum weitere Chancen zu. Kurz vor dem Schlusspfiff sorgte Levin Eberle mit einem sehenswerten Distanzschuss für den 4:1-Endstand.
Am kommenden Sonntag, den 3. Mai, gastiert der FSV Hollenbach beim SSV Ulm II.
Bericht: Jochen Woletz
A-Jugend Landesstaffel Baden-Württemberg Nord
U 19 FSV Hollenbach – SKV Rutesheim 1:1 (0:1)
Torschütze: 0-1 Leon Teller (27) 1-1 Len Schneeweiß (65)
FSV Hollenbach und SKV Rutesheim trennten sich nach einer spannenden Partie mit 1:1. Die erste Halbzeit verlief weitgehend ausgeglichen, wobei die Gäste ihre Chance zur Führung nutzten. Nach dem Seitenwechsel dominierte Hollenbach das Geschehen nahezu nach Belieben und drängte Rutesheim über weite Strecken tief in die eigene Hälfte. Trotz zahlreicher hochkarätiger Möglichkeiten gelang jedoch nur der Treffer von Len Emil Schneeweiß zum verdienten Ausgleich. Wie schon in den vergangenen Wochen fehlte vor dem Tor die letzte Konsequenz, sodass sich der FSV trotz klarer Überlegenheit mit einem Punkt begnügen musste.
Bericht: Rizza Sebastino
U13 Verbandsstaffel
U13 FSV Hollenbach - Young Boys Reutlingen 7-3
Torschützen FSV Hollenbach: Lian Abendschein (2), Fabio Stapf (2), Kyryl Martynov, Luca Jungwirth, Marlon Lehr.
FSV Hollenbach feierte im ersten Aufeinandertreffen mit den Young Boys Reutlingen einen torreichen 7:3-Erfolg. Bereits früh stellte der FSV die Weichen auf Sieg und erspielte sich dank einer starken Offensivleistung eine komfortable 6:0-Führung.
Lian Abendschein und Fabio Stapf schnürten jeweils einen Doppelpack. Zudem traf Kyryl Martynov mit einer direkt verwandelten Ecke sehenswert, während Luca Jungwirth per Foulelfmeter erfolgreich war. Nach zwei Treffern der Gäste stellte Marlon Lehr mit dem siebten Hollenbacher Tor den alten Abstand wieder her. In der Schlussphase betrieben die Young Boys mit ihrem dritten Treffer lediglich noch Ergebniskosmetik.
Bericht: Thilo Baier
Oberliga C- Junioren BaWü
U15 FSV Hollenbach - SSV Reutlingen 0-5
Torschützen: Diego Brighina (8.), Fabio Montella (11.), Noah Kalbacher (20.), David Hochhalter (33.), Diego Miguel Schurr (63.).
Der FSV Hollenbach musste sich im Oberliga-Spiel dem Tabellenzweiten der Oberliga Baden-Württemberg, dem SSV Reutlingen U15, mit 0:5 geschlagen geben. Dabei zeigte die Heimelf vor allem in der Anfangsphase eine engagierte Leistung und hielt gegen den Favoriten zunächst gut dagegen.
Nach dem frühen Rückstand bot sich dem FSV die große Chance zum Ausgleich, doch ein Lattenkracher verhinderte das mögliche 1:1. Mit zunehmender Spielzeit übernahm Reutlingen jedoch immer mehr die Kontrolle und nutzte seine Möglichkeiten konsequent. Bis zur Halbzeit zog der Favorit auf 4:0 davon.
Auch nach dem Seitenwechsel präsentierte sich Hollenbach weiterhin kämpferisch und gestaltete die Partie phasenweise offen, ohne sich jedoch zwingende Torchancen erspielen zu können. Reutlingen verwaltete die komfortable Führung souverän und setzte in der 63. Minute mit dem Treffer zum 0:5 den Schlusspunkt.
Bericht S. Rizza
U14 Regionenstaffel
FSV Hollenbach - SGM Gaisbach 2-0
Torschützen: 1-0 Pino Wielgoß (5.), 2-0 Julian Zürn (60)
In einem überlegen geführten Heimspiel setzte sich die U14 des FSV Hollenbach in der Regionen Staffel verdient mit 2:0 gegen den SSV Gaisbach durch. Von Beginn an kontrollierte der FSV das Geschehen und ließ Ball und Gegner laufen.
Bereits in der 5. Minute brachte Pino Wielgoß die Gastgeber mit 1:0 in Führung. Auch in der Folge blieb Hollenbach die spielbestimmende Mannschaft, versäumte es jedoch zunächst, weitere Chancen konsequent zu nutzen. Erst im zweiten Durchgang sorgte Julian Zürn mit dem Treffer zum 2:0 für die endgültige Entscheidung.
Mit diesem wichtigen Heimsieg wahrt die U14 des FSV Hollenbach ihre Chance, in den verbleibenden drei Spielen noch, um die Meisterschaft mitzuspielen. Am kommenden Samstag wartet nun das Spitzenspiel beim Tabellenführer in Heilbronn. Mit einem Auswärtssieg könnte Hollenbach mit dem Ligaprimus, der bereits ein Spiel mehr absolviert hat, gleichziehen.
Bericht: S. Rizza
Der FSV Hollenbach hat im Abstiegskampf der Fußball-Oberliga einen möglichen Punktgewinn knapp verpasst. Beim Karlsruher SC unterlagen die Hohenloher mit 1:2 und bleiben damit weiter auf Rang 14 der Tabelle. Gegen einen direkten Konkurrenten wäre deutlich mehr drin gewesen – vor allem nach einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang.
Dabei begann die Partie aus Sicht der Gäste enttäuschend. „In der ersten Halbzeit sind wir überhaupt nicht ins Spiel gekommen“, fasste Hollenbachs Manager Karlheinz Sprügel nach dem Abpfiff zusammen. Seine Mannschaft fand kaum Zugriff in den Zweikämpfen, wirkte unsicher und ließ den Gastgebern zu viel Raum. Außerdem wurden oft die falschen Entscheidungen getroffen. Die 1:0-Führung der Karlsruher zur Pause durch ein Tor von Nico Engel (37.) ging dann auch in Ordnung.
Ganz anders präsentierte sich der FSV nach der Pause. Mit mehr Einsatz und deutlich besserer Spielanlage drängten die Gäste den KSC zunehmend in die Defensive. „Die zweite Halbzeit war es genau umgekehrt – wir haben gekämpft, gut gespielt und uns Chancen herausgespielt“, sagte Sprügel. Besonders einige hochkarätige Kopfballchance sorgten für Aufregung. Zunächst gelang auch der Ausgleich durch Felix Limbach (68.). Doch zehn Minuten später führten schon wieder die Gäste, weil der FSV schlecht verteidigte. Bekem Can Bicki nutzte seine Möglichkeit in der 76. Minute zum 2:1, bei dem es auch blieb. Unterm Strich blieb bei den Hollenbachern vor allem Frust. „Ein Unentschieden wäre heute definitiv möglich gewesen“, ärgerte sich Sprügel. Trotz klarer Überlegenheit in der zweiten Hälfte stand seine Mannschaft am Ende mit leeren Händen da. „Die zweite Halbzeit war super – aber wir haben keinen Punkt. Das ist das Problem.“
Karlsruher SC II: Heering, Sihlaroglu (89. Hampp), Engel (82. Gerold), Kritzer, Behr, Dühring (84. Mahle), Arbai (60. Weißer), Sür (82. Dettling), Distelzweig, Bicki, Manai.
FSV Hollenbach: Purtscher, Engelmann, Breuninger (78. Wink), Schülke, Jonas Limbach, Scherer, Specht, Gesell (46. Felix Limbach), Schiek, Omerovic, Knapp (76. Hofmann).
Tore: 0:1 (37.) Nico Engel, 1:1 (68.) Felix Limbach, 2:1 (76.) Bekem Can Bicki.
Schiedsrichter: Koray Aydin.
Zuschauer: 202.



Der FSV Hollenbach reist mit einem hart erkämpften Erfolg im Rücken zum Auswärtsspiel beim Karlsruher SC II. Anpfiff der Partie in der Oberliga Baden-Württemberg ist am Sonntag um 16 Uhr – und die Vorzeichen sind klar: Für Hollenbach zählen im Saisonendspurt vor allem Punkte.
Der 2:1-Heimsieg gegen TSV Essingen war dabei ein typisches Spiel dieser Phase: wichtig, aber spielerisch ausbaufähig. Manager Karlheinz Sprügel fand nach dem Abpfiff deutliche Worte. „Heute zählt wirklich nur das Ergebnis. Aber sonst gar nichts“, stellte er klar und machte damit unmissverständlich deutlich, dass die Leistung nicht den eigenen Ansprüchen entsprach. Vor allem leisteten sich die Hollenbacher zu viele technische Fehler.
Während die erste Halbzeit noch „in Ordnung“ gewesen sei, geriet die Mannschaft nach der Pause zunehmend unter Druck. „Wenn wir zwei, drei Tore kriegen, können wir uns nicht beschweren“, so Sprügel. Besonders die Anfangsphase der zweiten Hälfte bezeichnete er als „Katastrophe“. Dennoch stand am Ende ein Sieg – und genau der war im engen Tabellenrennen von großer Bedeutung.
Trotz aller Kritik hob Sprügel einzelne Akteure hervor. Vor allem Kapitän Sebastian Schiek verdiente sich ein Sonderlob: „Mit Abstand der Älteste und mit Abstand der beste Mann – den Satz hat er verdient.“ Nicht nur wegen seines wichtigen Treffers, sondern auch aufgrund seiner konstanten Leistung habe er herausgeragt.
Deutlich kritischer fiel die Bewertung anderer Spieler aus. Einige Akteure blieben weit unter ihren Möglichkeiten, was laut Sprügel umso ärgerlicher ist, da „sie die Form eigentlich schon oft gezeigt haben“.
Ein Blick auf die aktuelle Situation in der Oberliga Baden-Württemberg zeigt, warum der Sieg gegen Essingen so wichtig war. Hollenbach blieb an den Nichtabstiegsplätzen dran. Der Karlsruher SC II, der nächste Gegner des FSV hat auf Rang zehn erst zwei Punkte mehr als der 14. Hollenbach.
Essingen selbst steht trotz der Niederlage im oberen Tabellendrittel. „Das ist mit Sicherheit keine Übermannschaft – und die stehen auf Platz drei“, ordnete Sprügel ein. Genau diese Konstellation verdeutlicht die Ausgeglichenheit der Liga: Jeder kann jeden schlagen, konstante Leistungen sind selten.
Mit dem Karlsruher SC II wartet nun eine der schwerer einzuschätzenden Mannschaften der Liga. Die Reserve des Karlsruher SC ist bekannt für ihre wechselnden Aufstellungen – abhängig davon, welche Spieler aus dem Profikader zur Verfügung stehen.
„Da kommt es darauf an, wer spielt“, erklärte Sprügel. Genau diese Ungewissheit mache die Aufgabe besonders knifflig. Mal tritt der KSC II mit einer jungen, eingespielten Mannschaft an, mal verstärken Akteure aus der ersten Mannschaft das Team erheblich.
Für Hollenbach wird es entscheidend sein, die Schwankungen der letzten Wochen abzustellen. Zwar verschafft der Sieg gegen Essingen etwas Luft, doch die Leistung darf sich in Karlsruhe nicht wiederholen, wenn etwas Zählbares mitgenommen werden soll.
Immerhin: „Jetzt können wir halbwegs beruhigt nach Karlsruhe fahren“, so Sprügel. Die drei Punkte haben den Druck etwas reduziert – doch sie sind auch Mahnung, dass Ergebnisse aktuell über allem stehen.
Am Sonntag wird sich zeigen, ob der FSV die richtigen Schlüsse gezogen hat. Klar ist: In der Liga bleibt kein Raum für Nachlässigkeiten. Oder, um es mit den Worten des Managers zu sagen: Diesmal zählt wieder in erster Linie das Ergebnis.



Der FSV Hollenbach hat in der Fußball-Oberliga einen wichtigen 2:1-Erfolg gegen den Tabellendritten TSV Essingen gefeiert. In einer insgesamt ausgeglichenen Partie setzte sich die Heimelf am Ende dank größerer Effizienz durch – trotz zahlreicher kleiner Fehler im Spielaufbau.
„Heute zählt wirklich nur das Ergebnis. Und sonst gar nichts. Man muss einfach sagen, da müssen sich einige steigern. Sie haben zur Zeit nicht die Form, die sie eigentlich schon oft gehabt haben, Aber wir haben gewonnen, alles ist gut und ich will da jetzt auch nicht noch mehr kritisieren“, sagte Manager Karlheinz Sprügel.
Hollenbach startete engagiert, ließ aber früh erkennen, dass es im Aufbau an Präzision mangelte. Bereits in der 6. Minute ergab sich dennoch eine erste gute Gelegenheit: Nach Ballgewinn von Arne Schülke schaltete die Mannschaft schnell um, doch der Abschluss von Niklas Dörr wurde im letzten Moment geblockt. Auf der Gegenseite kam Essingen nach einem Eckball durch Inas Music (18.) zum Abschluss, setzte den Ball jedoch deutlich über das Tor.
Die Gastgeber blieben gefährlich, insbesondere über Konter. In der 22. Minute rettete Essingens Torhüter außerhalb des Strafraums in höchster Not vor erneut durchgebrochenem Dörr. Weitere Chancen durch Peter Engelmann (28.) und ein Essinger Konter (29.) blieben ungenutzt. In einer Phase, in der sich beide Defensivreihen aufmerksam präsentierten, fiel das erste Tor folgerichtig nach einem Standard: Besnik Koci zirkelte einen Freistoß in der 35. Minute sehenswert zur Essinger Führung ins Eck. Bis zur Pause blieb es dabei, auch ein Fernschuss von Sebastian Schiek (37.) brachte keinen Erfolg.
Nach dem Seitenwechsel drängte Essingen zunächst auf die Vorentscheidung. Daniel Bux (47.) und Benjamin Dudda (52.) vergaben gute Möglichkeiten, ehe Bux in der 57. Minute aus kurzer Distanz sogar freistehend am Tor vorbeischoss. Diese Nachlässigkeit sollte sich rächen. „Wir müssen das Spiel einfach entscheiden Und das ist halt immer das, wenn man eine Mannschaft leben lässt, die eigentlich am Boden ist“, ärgerte sich Gästetrainer Simon Köpf.
Hollenbach fand zunehmend besser ins Spiel, blieb jedoch im Abschluss zunächst glücklos – so verfehlte Engelmann (60.) nur knapp das lange Eck. In der 76. Minute fiel dann der Ausgleich: Sebastian Schiek traf mit einem platzierten Schuss aus rund 20 Metern zum 1:1.
Die Partie blieb offen, doch Hollenbach nutzte seine Chance eiskalt. Nachdem Rejan Omerovic (80.) noch zu hoch zielte, sorgte Jonas Limbach in der 83. Minute aus kurzer Distanz für das 2:1. Essingen warf in der Schlussphase noch einmal alles nach vorne, doch Alessandro Abruscia (87.) setzte den Ball ebenfalls über das Tor.
So blieb es beim knappen, aber nicht unverdienten Heimsieg für Hollenbach, das sich trotz spielerischer Mängel im Aufbau durch Kampfgeist und Effizienz belohnte.
FSV Hollenbach: Purtscher, Engelmann, Breuninger, Schülke (77. Wink), Jonas Limbach, Felix Limbach (46. Henning), Specht (73. Scherer), Schiek, Music (59. Omerovic), Dörr (59. Hofmann), Knapp.
TSV Essingen: Weisheit, Ruther, Funk (85. Abruscia), Pfänder, Lang (53. Abele), Bux (85. Paul), Koci, Dudda (81. Auracher), Schelhorn, G. Kilic, E. Kilic.
Tore: 0:1 (35.) Besnik Koci, 1:1 (76.) Sebastian Schiek, 2:1 (84.) Jonas Limbach.
Schiedsrichter: Christian Buschmann.
Zuschauer: 200.
B-Junioren Verbandsliga Baden-Württemberg
TSG Balingen – FSV Hollenbach U17 3:1 (2:1)
Tore: 1:0 (5.), 2:0 (12.), 2:1 Angel Vogt (20.), 3:1 (52.)
Die U17 des FSV Hollenbach U17 musste am vergangenen Sonntag auswärts bei der TSG Balingen
eine 1:3-Niederlage hinnehmen.
Trotz einer insgesamt unnötigen Pleite ging der Sieg für die
Gastgeber in Ordnung. Balingen präsentierte sich über weite Strecken bissiger und entschlossener als
der FSV.
Bereits früh geriet Hollenbach nach einem einfachen Fehler in Rückstand, wenig später fiel das 2:0
infolge eines Standards. In der 20. Minute brachte Angel Vogt seine Mannschaft mit dem
Anschlusstreffer zum 2:1 zurück ins Spiel.
Nach der Pause sorgte Balingen in der 52. Minute – erneut nach einem Standard – für die
Vorentscheidung zum 3:1.
Am kommenden Samstag, den 18.04., steht für die U17 die nächste schwierige Aufgabe an: Um 18:30
Uhr gastiert man beim Tabellenführer SG Sonnenhof Großaspach.
Bericht: Jochen Woletz
A-Jugend Landesstaffel Baden-Württemberg Nord
FSV Hollenbach – SV Schluchtern 5:1 (2:0)
Len Emil Schneeweiß (30., 73., 75.)
Luca Braun (42.)
Amar Karasalihovic (87.)
Durim Perzhanu (89.)
Im Spiel der Landesstaffel Nord setzte sich der FSV Hollenbach deutlich mit 5:1 gegen den SV
Schluchtern.
Trotz der tabellarischen Nähe der beiden Teams zeigte sich früh, dass die Gastgeber an diesem Tag
die klar bessere Mannschaft waren.
Nach einer zunächst ausgeglichenen Anfangsphase brachte Len Emil Schneeweiß den FSV
Hollenbach in der 30. Minute in Führung. Kurz vor der Pause erhöhte Luca Braun auf 2:0 (42.) und
sorgte damit für eine komfortable Halbzeitführung.
Auch im zweiten Durchgang blieb Hollenbach das dominierende Team. Erneut war es Schneeweiß,
der mit einem Doppelschlag in der 73. und 75. Minute die Partie endgültig entschied. In der
Schlussphase baute Amar Karasalihovic den Vorsprung weiter aus (87.), ehe Durim Perzhanu kurz
vor Schluss noch den Ehrentreffer für die Gäste erzielte (89.).
Am Ende stand ein auch in dieser Höhe verdienter Heimsieg für den FSV Hollenbach.
Bericht: Rizza Sebastino



Beim Fußball-Oberligisten FSV Hollenbach kehrt vor dem Heimspiel gegen den TSV Essingen am Samstag (15.30 Uhr, Jako Arena) zumindest auf den ersten Blick wieder so etwas wie Normalität ein. Doch die personelle Lage bleibt angespannt. Denn die Krankheitswelle der vergangenen Wochen ist noch nicht vollständig überwunden. „Leider nein“, antwortet Schenker auf die Frage, ob wieder alle Spieler fit und einsatzbereit seien. Gerade in der Offensive muss der Coach wohl improvisieren und umstellen. Denn Torjäger Hannes Scherer droht auszufallen. Nach dem Spiel gegen den VfR Mannheim hatte er einen Rückschlag erlitten. „Von Beginn an wird er uns wohl nicht zur Verfügung stehen. Optionen habe der Kader grundsätzlich genug, allein die nötige Durchschlagskraft fehlte zuletzt zu oft.
Immerhin: Trotz der personellen Probleme zeigte die Mannschaft zuletzt aufsteigende Form. Das 0:0 gegen den Aufstiegsaspiranten VfR Mannheim war dafür ein gutes Beispiel. Rückblickend bewertet Schenker die Partie deutlich positiver, als es unmittelbar nach Abpfiff vielleicht den Anschein hatte. „Wir dürfen nicht vergessen, gegen wen wir gespielt haben“, betont er. Mannheim sei als Tabellenzweiter eine Mannschaft mit Regionalliga-Ambitionen und entsprechender Qualität.
Vor allem defensiv überzeugte der FSV. „Gegen den Ball haben wir wieder sehr gut gearbeitet und kaum klare Torchancen zugelassen“, so Schenker. Gerade diese Stabilität sei gegen Topteams der Schlüssel. Offensiv habe man sich zwar nur wenige Möglichkeiten erspielt, doch genau das sei gegen solche Gegner auch zu erwarten gewesen. „Unsere zwei, drei Chancen hatten wir wieder, um ein Tor zu schießen – haben sie leider nicht genutzt.“ Insgesamt habe das Spiel aber „einen positiven Eindruck hinterlassen“.
An diese Leistung wollen die Hollenbacher nun gegen Essingen anknüpfen. Der kommende Gegner zählt zu den Überraschungen der Saison. „Dass sie so konstant vorne mitspielen, hätte ich nicht zwingend erwartet“, gibt Schenker zu. Allerdings sei der dritte Tabellenplatz nach 27 Spieltagen kein Zufall. Essingen habe sich bereits in der Rückrunde der Vorsaison stabilisiert, gezielt verstärkt und vor allem defensiv enorme Qualität entwickelt. „Sie gewinnen viele Spiele über ihre Defensive“, erklärt der FSV-Coach. Spektakel sei selten, Effizienz dafür umso mehr.
Trotzdem sieht Schenker seine Mannschaft nicht chancenlos. Zwar gehe Hollenbach gegen ein Spitzenteam als Außenseiter ins Spiel, doch Essingen sei „nicht auf dem Level von Aalen oder Mannheim“. Vor allem zuhause habe der FSV zuletzt bewiesen, dass er auch gegen starke Gegner punkten kann.
In der taktischen Ausrichtung lässt sich Schenker noch nicht in die Karten schauen. Wegen des drohenden Ausfalls von Scherer sei sowohl ein Eins-zu-eins-Wechsel aber auch taktische Umstellungen denkbar. Mehrere Systeme sind möglich – vom klassischen 4-2-3-1 bis hin zu einer defensiveren Variante mit verstärktem Mittelfeld. „Ich möchte mich nicht mehr so sehr nach dem Gegner richten, sondern schauen, wer bei uns den besten Eindruck hinterlässt“, sagt er. Die Trainingsleistungen sollen den Ausschlag geben. Unabhängig vom System bleibt die Marschroute klar: Im Abstiegskampf zählt jeder Punkt. Die Situation ist weiterhin eng, möglicherweise müssen bis zu fünf Teams den Gang in die Verbandsliga antreten. „Wir müssen punkten“, betont Schenker. Der Zähler gegen Mannheim sei gut fürs Selbstvertrauen gewesen, „aber am Schluss ist es nur ein Punkt“.
Dennoch sieht der Trainer sein Team auf einem guten Weg. „Ich habe momentan den Eindruck, dass die Mannschaft in jedem Spiel alles raushaut und wir schwer zu schlagen sind.“ Genau diese Mentalität soll auch gegen Essingen den Ausschlag.



In einer temporeichen und intensiven Oberligapartie haben sich der FSV Hollenbach und der VfR Mannheim mit einem 0:0-Unentschieden getrennt. Trotz hoher Laufbereitschaft, vieler Zweikämpfe und eines offenen Schlagabtauschs blieben klare Torchancen auf beiden Seiten Mangelware – ein Verdienst zweier gut organisierter Defensivreihen.
Von Beginn an entwickelte sich eine Begegnung mit viel Tempo. Beide Mannschaften suchten früh den Weg nach vorne, pressten engagiert und schalteten nach Ballgewinnen schnell um. Das Spielgeschehen verlagerte sich immer wieder in beide Strafräume, ohne dass dabei zwingende Abschlüsse zustande kamen. Häufig war ein Abwehrbein dazwischen, ein Pass einen Tick zu ungenau oder die Situation wurde im letzten Moment entschärft.
Wie in der achten Minute als Arne Schülke mit einer kompromisslosen Grätsche im eigenen Strafraum einen vielversprechenden Angriff der Gäste unterband. Es war eine Szene, die exemplarisch für das gesamte Spiel stand: hoher Einsatz, aber wenig Raum für offensive Entfaltung.
Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit blieb das Spiel intensiv, aber arm an hochkarätigen Möglichkeiten. Beide Teams fanden immer wieder den Weg in Tornähe, doch im entscheidenden Moment fehlte die Präzision. Die beste Chance vor der Pause bot sich schließlich Hollenbach kurz vor dem Halbzeitpfiff: Nach einer Ecke kam Sebastian Schiek zum Kopfball, konnte den Ball jedoch nicht mehr entscheidend auf das Tor drücken.
Nach dem Seitenwechsel veränderte sich das Bild leicht. Hollenbach verlor etwas den Zugriff im Mittelfeld, während Mannheim zunehmend Spielanteile gewann. Die Gäste wirkten nun präsenter, konnten aus ihrer optischen Überlegenheit jedoch zunächst kein Kapital schlagen. Die Defensive der Gastgeber blieb konzentriert und gut organisiert.
In der 58. Minute hatte Hollenbach dennoch eine gute Gelegenheit: Arne Schülke kam nach einer Hereingabe aus spitzem Winkel zum Kopfball, setzte diesen jedoch zu hoch an. Nur eine Minute später meldete sich Mannheim gefährlich zu Wort: Enes Tubluk zog aus der Distanz ab, doch Hollenbachs Schlussmann Nico Purtscher reagierte stark und lenkte den Ball zur Ecke.
Mannheim blieb in dieser Phase leicht tonangebend, ohne jedoch eine echte Druckphase zu entwickeln. Immer wieder versuchten es die Gäste aus der Distanz – so auch in der 68. Minute, als Tubluk erneut abzog, diesmal jedoch am Tor vorbeischoss. Hollenbach verteidigte weiterhin diszipliniert und ließ kaum klare Abschlüsse zu.
Offensiv gelang es den Gastgebern in der zweiten Hälfte hingegen seltener, für Entlastung zu sorgen. Dennoch blieb die Mannschaft wachsam und hielt die Ordnung, sodass sich Mannheim trotz größerer Spielanteile keine zwingenden Chancen erarbeiten konnte.
Am Ende stand ein torloses Unentschieden, das dem Spielverlauf insgesamt gerecht wurde. Beide Teams investierten viel, neutralisierten sich jedoch über weite Strecken gegenseitig.
Hollenbachs Manager Karlheinz Sprügel zeigte sich nach der Partie zufrieden: „Das war vollkommen in Ordnung. Den Punkt nehmen wir gern mit.“ Besonders die stabile Defensivleistung und das erste Heimspiel ohne Gegentor seit längerer Zeit wertete er positiv. Gleichzeitig machte er deutlich, dass im Offensivspiel noch Steigerungspotenzial vorhanden ist. Schon nächste Woche steht das nächste Hollenbacher Heimspiel an. Dann ist der Tabellendritte TSV Essingen zu Gast in der Jako Arena. Sprügel hofft erneut auf eine ähnliche Kulisse und Unterstützung der Zuschauer wigegen Mannheim.
FSV Hollenbach: Purtscher, Engelmann, Schülke, Jonas Limbach, Faßbinder (73. Breuninger), Felix Limbach, Scherer, Specht (73. Gesell), Schiek, Dörr (90. Music), Knapp (81. Omerovic). VfR Mannheim: Nreca-Bisinger, Miesbach, Becker, Kuhn, Tubluk (88. Temiloluwa Okwubor), Thum, Esswein (81. Vaselaj), Mende (79. Krüger), Marx, Strellwagen, Pander. Schiedsrichter: Maurice-Alexander Bollheimer. Zuschauer: 454.



Nach der ordentlichen Leistung beim Tabellenführer wartet auf den FSV Hollenbach gleich der nächste Brocken. Am Samstag um 15.30 Uhr gastiert mit dem VfR Mannheim der Tabellenzweite in der Jako Arena – und bringt neben viel individueller Klasse auch eine gehörige Portion Frust mit.
Drei Spiele in Serie gegen absolute Spitzenteams – das Programm für Hollenbach hat es derzeit in sich. Den Auftakt machte die Partie beim Ligaprimus VfR Aalen, die zwar mit 0:2 verloren ging, aus Sicht der Hohenloher aber Mut machte. „Wir haben uns sehr gut verkauft und für unsere Verhältnisse eine richtig gute Leistung gezeigt“, betonte FSV-Manager Karlheinz Sprügel im Rückblick. Vor allem defensiv präsentierte sich seine Mannschaft stabil, ließ gegen die Top-Offensive nur wenig zu.
Die Gegentore fielen unglücklich – ein abgefälschter Ball nach einer Standardsituation und ein Treffer nach Einwurf. „In solchen Spielen musst du deine wenigen Chancen einfach nutzen“, sagte Sprügel. Möglichkeiten waren da: Noch vor der Pause bot sich eine Großchance zum Ausgleich, nach dem Seitenwechsel lief ein Hollenbacher Angreifer allein auf den Torwart zu. „Wenn du da triffst, werden die vielleicht nervös – dann ist auch eine Überraschung drin.“
Diese Effizienz wird auch gegen Mannheim entscheidend sein. Der Tabellenzweite reist mit breiter Brust an – zumindest auswärts. Zehn Siege aus zwölf Spielen auf fremdem Platz sprechen eine klare Sprache. „Auswärts sind wir ein echtes Brett“, sagt VfR-Coach Marcel Abele selbstbewusst. Kein anderes Team punktet in der Fremde so konstant.
Allerdings offenbarte das jüngste 2:2 gegen den Tabellendritten TSV Essingen auch Schwächen. In letzter Minute kassierte Mannheim den Ausgleich – ein Rückschlag, der nachwirkt. „Das regt mich unfassbar auf“, ärgerte sich Abele über die mangelhafte Zuordnung im Strafraum. Generell sieht der Trainer Probleme im Offensivspiel: „Im letzten Drittel sind wir sehr unsauber. Das zieht sich durch die letzten Wochen.“
Dennoch ist die Qualität im Kader unbestritten. Spieler wie Alexander Esswein oder Alexandru Paraschiv bringen reichlich Erfahrung und individuelle Klasse mit. Hinzu kommt mit Pasqual Pander ein treffsicherer Angreifer.
Für Mannheim geht es um viel: Platz zwei soll abgesichert, der Druck auf Spitzenreiter Aalen hochgehalten werden. „Natürlich möchten wir oben dranbleiben. Dafür müssen wir unsere Spiele gewinnen“, betont Abele. Trotz zuletzt liegen gelassener Punkte ist die Ausgangslage besser als im Vorjahr.
Beim FSV Hollenbach hingegen zählt jeder Zähler im Kampf um den Klassenerhalt. Personell war die Lage zuletzt angespannt – mehrere Spieler fehlten krank oder angeschlagen. Umso höher bewertet Sprügel die Leistung in Aalen: „Wenn wir diese Einstellung wieder auf den Platz bringen, werden wir auch unsere Punkte holen.“
Die Rollen sind vor dem Duell klar verteilt, doch Hollenbach hat gezeigt, dass es auch gegen Topteams mithalten kann. Voraussetzung ist allerdings, dass die wenigen Chancen konsequent genutzt werden – und die Defensive erneut so kompakt steht wie zuletzt.
Die Leistung hat gestimmt. Doch trotzdem reichte es dem FSV Hollenbach nicht zu einem Sieg. Beim Tabellenführer VfR Aalen verlor der Fußball-Oberligist vor 1475 Zuschauern am Samstag mit 0:2 (0:1). „Es war trotzdem eine gute Leistung“, sagte Manager Karlheinz Sprügel. „Auch wir hatten unsere Chancen. Die muss man in so einem Spiel einfach auch nutzen. Aber natürlich geht der Sieg in Ordnung. Wir haben uns gut verkauft. Auch wenn man bedenkt, dass wir diese Woche einige Kranke hatten.“ So musste Luke Knapp aussetzen und Felix Limbach hatte die ganze Woche nicht trainiert. Dazu fehlte noch Rejan Omerovic.
Die Aalener übernahmen von Beginn an die Spielkontrolle. Schon in der sechsten Minute gingen die Gastgeber in Führung. Nach einem Eckball verlängerte Ali Odabas und am langen Pfosten erzielte Jascha Döringer die Führung. Drei Minuten später hatte der FSV seine erste Offensivaktion. Er zielte jedoch zu hoch. Ein Kopfball von Hannes Scherer (15.) war dann kein Problem für VfR-Torhüter Maximilian Otto. Auf der anderen Seite verpasste es Dean Melo zu erhöhen. Hollenbachs Torhüter Nico Purtscher parierte den Schuss aus fünf Metern sehenswert.
Während der FSV in erster Linie auf Konter setzte, hatte Aalen den größeren Ballbesitzanteil und kam auch immer wieder zu guten Möglichkeiten. So schickte Odabas mit einem Pass in die Tiefe Melo (36.), doch dessen Abschluss war etwas zu schwach. Eine Minute später hatten die Hollenbacher ihre bis dato beste Chance, doch Inas Music verzog aus zehn Metern.
Dann war wieder Aalen am Zug. Der FSV klärte nach einer Flanke von Melo schlecht, doch Döringer verzog aus etwas zu spitzem Winkel. Danach passierte bis zur Pause nicht mehr viel. „Ich denke, dass wir, nicht in der Lage sind, Aalen spielerisch zu dominieren, das war schon von vorne herein klar. Deswegen haben wir uns mehr auf die Defensive konzentriert, als wir es vielleicht normalerweise tun“, sagte Hollennbachs Trainer Reinhard Schenker. „Das hat auch ganz gut funktioniert.“
Die erste Chance der zweiten Hälfte ging dann an die Gäste. Doch Marco Specht (48.) bekam nicht genug Druck hinter den Ball. Zwei Minuten später lief Niklas Dörr allein aufs Tor zu, doch sein Heber war etwas zu hoch angesetzt. Doch die Hollenbacher bekamen kurz darauf einen jähen Dämpfer. Luigi Campagna eroberte den Ball, gab ihn zu Benjamin Kindsvater, der im Strafraum den Überblick hatte, quer legte und Sasa Maksimovic (57.) vollendete schließlich zum 0:2.
Der VfR Aalen hatte weiter die Kontrolle über das Spiel. Jason Prodanovic hatte in der 76. Minute die Möglichkeit zum 3:0, schloss aber zu zentral ab. Erneut Prodanovic (83.) ließ die nächste Aalener Großchance liegen. Der VfR befreite sich aus der eigenen Hälfte, spielte sich bis an den Hollenbacher Strafraum durch, doch Prodanovic bekam zu wenig Druck hinter seinen Schuss. Bis zum Ende gab es danach keine größeren Möglichkeiten, so dass der Spitzenreiter standesgemäß mit 2:0 gewann. „Ich muss sagen, der Sieg geht so in Ordnung. Aalen war die bessere Mannschaft“, sagte Schenker. „Wir haben es nicht geschafft bei zwei, drei großen Chancen, die wir hatten, das Momentum vielleicht auf unsere Seite zu ziehen. Ich denke, wir haben was die taktische Herangehensweise angeht, viel richtig gemacht.“ Ein Lob gab es auch von VfR-Coach Baniamino Molinari. „Man hat schon gesehen, dass die im Umschaltspiel viel Qualität haben. Da haben sie sich auch Torchancen herausgespielt. Aber auch wir haben den Fuß permanent auf dem Gaspedal gelassen und hatten noch weitere Möglichkeiten.“
VfR Aalen: Otto, Hannam, Campagna (77. Groß), Maksimovic (71. Prodanovic), Döringer (90. Schwinger), Kahriman, Kindsvater (67. Wächter), Antlitz, Geyer, Odabas, Melo (85. Schaupp).
FSV Hollenbach: Purtscher, Engelmann, Schülke, Jonas Limbach, Faßbinder (77. Breuninger), Felix Limbach (46. Gesell), Scherer, Specht, Schiek, Music (90. Hofmann), Dörr.
Tore: 1:0 (8.) Luigi Campagna, 2:0 (57.) Sasa Maksimovic.
Schiedsrichter: Daniela Kottmann.
Zuschauer: 1475.




Der FSV Hollenbach hat im Oberliga-Duell gegen den 1. Göppinger SV einen deutlichen 4:1 (1:0) -Heimsieg gefeiert und damit einen wichtigen Schritt im Saisonendspurt gemacht. Vor heimischer Kulisse zeigte die Mannschaft von Trainer Reinhard Schenker vor allem im zweiten Durchgang eine effiziente und disziplinierte Leistung. Mit dem Sieg schob sich der FSV vorerst auf Platz 14 der Tabelle.
Die Partie begann zunächst ausgeglichen. Beide Teams suchten den Weg nach vorne, ohne jedoch in der Anfangsphase zwingende Akzente zu setzen. Ein Schuss von Hannes Scherer (8.) über die Latte und ein geblockter Abschluss der Göppinger (9.) waren die gefährlichsten Aktionen zunächst. Hollenbach erarbeitete sich im Laufe der ersten Halbzeit jedoch ein leichtes Übergewicht. Die Belohnung folgte in der 37. Minute: Niklas Dörr traf zur 1:0-Führung und brachte sein Team auf Kurs. Davor hatte schon Hannes Scherer (30.) getroffen, doch der Treffer wurde wegen Abseits nicht anerkannt - wohl eine Fehlentscheidung. Nach der Führung ließen die Gastgeber noch zwei, drei gute Chancen liegen. Das rächte sich beinahe, da Göppingen kurz vor der Pause noch eine kleine Drangphase hatte, die Abschlüsse aber geblockt wurden.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Begegnung zunächst offen, ehe Hollenbach seine Chancen konsequenter nutzte als die Gäste. In der 58. Minute erhöhte Hannes Scherer auf 2:0, was dem Spiel eine klare Richtung gab. Nur neun Minuten später legte Jonas Limbach das 3:0 nach (67.) und sorgte damit für die Vorentscheidung. Göppingen hingegen ließ die nötige Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor vermissen. Trainer Gianni Covelli brachte es nach der Partie auf den Punkt: „Wir hatten die Möglichkeiten, haben sie aber nicht gemacht. Hollenbach hatte die Möglichkeiten und hat sie gemacht.“ Besonders bitter aus Sicht der Gäste: Die Gegentore fielen teilweise aus vermeidbaren Situationen. Kurios wurde es in der 82. Minute. Göppingens Kevin Dicklhuber grätschte im eigenen Strafraum, traf dabei Hannes Scherer von hinten, spielte wohl auch den Ball. Der Schiedsrichter entschied zunächst auf Elfmeter, nahm diesen aber wieder zurück und gab Schiedsrichterball. In diesem Fall nicht spielentscheidend, aber es bleibt dabei, Hollenbach hat in dieser Saison nur wenig Glück bei Entscheidungen.
Trotz des deutlichen Rückstands gab sich der 1. Göppinger SV nicht auf und kam in der Schlussphase noch zum Ehrentreffer. Gentian Lekaj traf in der 88. Minute zum 1:3. Doch die Hoffnung auf Ergebniskosmetik währte nur kurz: In der Nachspielzeit stellte Julian Henning mit dem 4:1 (91.) den alten Abstand wieder her.
Hollenbachs Trainer Reinhard Schenker zeigte sich nach Abpfiff zufrieden: „Ich denke, der Sieg geht ganz klar in Ordnung.“ Zwar räumte er ein, dass die Höhe des Erfolgs vielleicht etwas zu deutlich ausgefallen sei, doch unter dem Strich habe seine Mannschaft die Partie verdient gewonnen. Besonders hob er die defensive Stabilität und das effektive Umschaltspiel im zweiten Durchgang hervor. Gleichzeitig verwies Schenker auf ungenutzte Chancen seines Teams, die bereits früher für eine Entscheidung hätten sorgen können. Mehrere hochkarätige Möglichkeiten sowie eine Druckphase mit mehreren Eckbällen blieben zunächst ungenutzt. „Da müssen wir eigentlich schon früher alles klar machen“, so der Hollenbacher Coach.
Für Göppingen bleibt die Erkenntnis, dass trotz guter Ansätze die Effizienz vor dem Tor fehlte. Covelli sprach von einem intensiven Spiel, dessen Ausgang letztlich durch die Chancenverwertung bestimmt wurde.
Mit dem Sieg sammelt Hollenbach wichtige Punkte und verbessert zudem sein Torverhältnis. Angesichts der kommenden schweren Aufgaben gegen den VfR Aalen, den VfR Mannheim und den TSV Essingen könnte sich das noch als entscheidend erweisen. Schenker blickt optimistisch voraus: Nach zuletzt sieben Punkten aus drei Spielen wolle man den positiven Trend fortsetzen, um auch in der kommenden Saison wieder erfolgreich in der Oberliga vertreten zu sein.
FSV Hollenbach: Purtscher, Engelmann (60. Breuninger), Schülke, Jonas Limbach, Faßbinder, Felix Limbach (85. Gesell), Scherer, Schiek, Music (77. Omerovic), Dörr (83. Henning), Knapp. 1. Göppinger SV: Piu, Lekaj, Piljek, Trivunic, Steinbrenner (4. Babic), Kececi, Schmidts, Ziesche, Lübke (73. Vehab), Milisic, Dicklhuber. Tore: 1:0 (37.) Niklas Dörr, 2:0 (58.) Hannes Scherer, 3:0 (67.) Jonas Limbach, 3:1 (88.) Gentian Lekaj, 4:1 (91.) Julian Henning. Schiedsrichter: Vincent Schöller. Zuschauer: 420.



FSV Hollenbach will nachlegen – schwere Aufgabe in Gmünd
Nach dem späten, aber verdienten Heimsieg gegen den FSV 08 Bietigheim-Bissingen richtet sich der Blick beim FSV Hollenbach auf die nächste Herausforderung: Am Samstag gastiert das Team von Trainer Reinhard Schenker beim Tabellennachbarn 1. FC Normannia Gmünd. Auch diese Partie hat wieder richtungsweisenden Charakter. Beide Teams haben 23 Punkte auf dem Konto und stecken mitten im Abstiegskampf.
Die Trainingswoche verlief aus Sicht des Hollenbacher Übungsleiters „in Ordnung“. Personell entspannt sich die Lage zunehmend. Bis auf Rico Hofmann, der weiterhin mit muskulären Problemen ausfällt, sind alle Spieler wieder im Training.
Das 3:2 gegen Bietigheim-Bissingen fiel erst in der Nachspielzeit – für Schenker trübt das Ergebnis jedoch den Eindruck: „Wir waren deutlich dominanter, als es das späte Tor vermuten lässt.“ Und auch als er nach dem Spiel den Eindruck gehabt hatte. In nahezu allen Statistiken – Ballbesitz, Torchancen und gefährliche Situationen – habe seine Mannschaft die Oberhand gehabt.
Auch die Diskussionen um die Entstehung der Treffer weist der Trainer entschieden zurück. Beide Tore, die aus Sicht der Bissinger strittig waren, seien regulär gewesen, von Abseits beim 1:1 oder Foulspiel beim 2:2 könne nach dem Videostudium keine Rede sein. „Wir müssen uns bei niemandem entschuldigen – der Sieg geht absolut in Ordnung“, betont Schenker.
Dennoch räumt er ein, dass es seine Mannschaft unnötig spannend gemacht habe. Vor allem die Chancenverwertung und die letzte Präzision im Angriff bleiben ein Thema. „Wir haben oft gute Situationen, aber die letzte Hereingabe oder der konsequente Laufweg im Strafraum fehlen noch.“
Mit Blick auf das Duell in Gmünd erwartet Schenker eine Partie, die der gegen Bietigheim-Bissingen ähnelt – allerdings mit höherem Schwierigkeitsgrad. „Gmünd ist körperlicher, aggressiver und für mich auch etwa spielstärker“, sagt er.
Besonderes Augenmerk gilt dabei Offensivspieler Alexander Aschauer, den Schenker als „Unterschiedsspieler“ bezeichnet. Vor allem bei hohen Bällen und Standardsituationen sieht er Gefahren: „Da wird viel über ihn laufen. Wir müssen bei den zweiten Bällen wach sein.“
Auch defensiv zeichnet sich Normannia durch Stabilität aus. Das Torverhältnis belegt: Wenig eigene Treffer, aber auch wenige Gegentore. „Sie verteidigen gut und lassen sich selten klar bespielen“, so Schenker.
Im Training lag der Fokus unter der Woche auf Details im Spielaufbau, insbesondere auf der Positionierung der Sechser und Außenverteidiger. Gegen das aggressive Pressing der Gmünder müsse die Staffelung noch sauberer sein, um das eigene Spiel durchbringen zu können.
Ein weiteres Dauerthema bleibt die Effizienz im letzten Drittel. Neben der Flankenqualität sieht Schenker auch Verbesserungsbedarf im Verhalten im Strafraum: „Wir müssen die Wege konsequenter gehen – erster Pfosten, zweiter Pfosten, Rückraum. Da fehlt manchmal die Entschlossenheit.“
Trotz aller Kritikpunkte hat der Erfolg gegen Bietigheim-Bissingen vor allem mental Wirkung gezeigt. „Die Stimmung ist gelöster, aber wir bleiben konzentriert“, berichtet Schenker. Nach zuvor schwierigen Wochen sei der Dreier enorm wichtig gewesen – nicht nur für die Tabelle, sondern auch für das Selbstvertrauen.
Mit einem weiteren Erfolg könnte der FSV Hollenbach den Anschluss ans Mittelfeld herstellen und sich im Kampf um die Nichtabstiegsplätze weiter Luft verschaffen. Klar ist aber auch: In Gmünd wartet die nächste harte Bewährungsprobe. Und auch die Gmünder haben gegen einen direkten Konkurrenten die Chance, sich etwas nach vorne abzusetzen.
Wichtiges Heimspiel
Für den FSV Hollenbach steht am Samstag ein richtungsweisendes Spiel in der Fußball-Oberliga Baden-Württemberg an. In der heimischen Jako-Arena trifft der Tabellen-Drittletzte um 15 Uhr auf den Vorletzten FSV 08 Bietigheim-Bissingen. Beide Mannschaften warten in diesem Jahr noch auf ihren ersten Sieg – entsprechend groß ist der Druck auf beiden Seiten.
Die Ausgangslage im Tabellenkeller ist brisant. Während Hollenbach dringend Punkte benötigt, um den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze zu halten, steht auch Bietigheim-Bissingen mit dem Rücken zur Wand. Die Gäste haben 18, also zwei Punkte weniger als Hollenbach auf dem Konto. Für beide Teams könnte die Partie deshalb richtungsweisend für den weiteren Saisonverlauf sein.
„Wir stecken mitten im Abstiegskampf“, sagt Hollenbachs Manager Karlheinz Sprügel. Gerade deshalb sei die Unterstützung der Zuschauer jetzt besonders wichtig. „Wir würden uns riesig freuen, wenn viele Fans am Samstag kommen und uns unterstützen. In so einer Situation kann der Rückhalt von den Rängen einiges bewegen.“
Intern ist man sich in Hollenbach bewusst, welche Bedeutung die Begegnung hat. Auch wenn Sprügel das Spiel nicht unnötig dramatisieren möchte, spricht er offen über die Situation. „Ich will es nicht zu hoch hängen, aber unter uns gesagt: Wenn wir am Samstag verlieren, dann sieht es zumindest sehr düster aus“, sagt er. „Dann wird es ganz schwer.“

Die Hoffnung im Verein ist, dass mit einem Erfolgserlebnis eine kleine Aufholjagd starten könnte. Sprügel hat dabei eine klare Rechnung im Kopf. „Meine Kalkulation war immer, aus den nächsten Spielen sechs bis sieben Punkte zu holen. Dann können wir wieder mitreden.“ Bleibt der Punktgewinn jedoch aus, drohe der Rückstand im Tabellenkeller schnell zu groß zu werden.
Dass der Gegner ebenfalls unter Druck steht, macht die Aufgabe allerdings nicht einfacher. Auch Bietigheim-Bissingen sucht weiterhin nach Konstanz. Zuletzt zeigte das Team zwar offensiv immer wieder gute Ansätze, kassierte aber auch viele Gegentore – etwa bei der deutlichen Niederlage nach einer zwischenzeitlichen Führung in Mannheim.
Beim FSV Hollenbach sieht Sprügel mehrere Gründe für die bisher schwierige Saison. Vor allem individuelle Fehler hätten immer wieder zu Gegentoren geführt. „Wir machen zu viele Abspielfehler und individuelle Fehler, das ist definitiv ein Problem“, sagt er.
Besonders überraschend sei dabei, dass die Mannschaft ausgerechnet auf eigenem Platz zuletzt nicht mehr die Stabilität früherer Jahre gezeigt habe. „Daheim waren wir eigentlich immer eine Macht. Aber irgendwie hat der Gegner das gerochen – eine richtige Erklärung haben wir dafür nicht.“
Dabei habe die Mannschaft in einigen Spielen durchaus ordentliche Leistungen gezeigt. Gerade gegen stärkere Gegner sei das Team phasenweise konkurrenzfähig gewesen. Dennoch fehlte am Ende häufig das nötige Spielglück – oder die Konsequenz im Abschluss.
Hinzu kommen weiterhin personelle Probleme. Mehrere Spieler waren zuletzt angeschlagen oder mussten verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Ob alle rechtzeitig fit werden, ist derzeit noch offen. „Ich weiß noch nicht genau, wer am Wochenende alles fehlt“, sagt Sprügel.
Gerade nach Krankheiten oder Verletzungen sei es schwierig einzuschätzen, wie belastbar einzelne Spieler wieder sind. „Wenn jemand länger krank war, fehlt oft einfach die Kraft“, erklärt er.
Trotzdem sieht der Manager die Mannschaft in der Pflicht. „Wir müssen unser Ding selbst machen. Auf Unterstützung vom Schiedsrichter können wir nicht hoffen“, sagt er mit einem Augenzwinkern. In einigen Partien habe sein Team in dieser Saison ohnehin nicht das Glück mit strittigen Entscheidungen gehabt.
Ungeachtet der schwierigen Situation stellt Sprügel klar, dass der Verein weiterhin hinter Trainer und Mannschaft steht. „Der Trainer hat meine volle Rückendeckung“, betont er. Kritik oder Schuldzuweisungen seien im Abstiegskampf wenig hilfreich.
Stattdessen gelte es jetzt, gemeinsam die Wende zu schaffen. „Wir geben nicht auf. Aber klar ist auch: Am Samstag müssen wir punkten.“
Dabei setzt der Verein auch auf die Unterstützung der Fans. Wenn die Zuschauer sehen, dass die Mannschaft kämpft, könne der Funke überspringen, hofft Sprügel. „Vielleicht helfen uns die Fans ein Stück weit. Wenn im Stadion die richtige Stimmung entsteht, kann das noch einmal zusätzliche Energie geben.“
Im Abstiegskampf zählt schließlich jedes Detail. Für den FSV Hollenbach könnte das Heimspiel gegen Bietigheim-Bissingen deshalb zu einem der wichtigsten Spiele der Saison werden.




Spektakel in Nöttingen: FC schlägt Hollenbach mit 5:3
In einer Begegnung mit vielen wechselnden Phasen verlor Fußball-Oberligist FSV Hollenbach am Freitagabend beim FC Nöttingen mit 3:5. Dabei zeigte sich Nöttingen zunächst effizient, ließ den Gegner in der Schlussphase aber noch einmal gefährlich herankommen.
Die Gäste erwischten zunächst den etwas aktiveren Start. Bereits in der 4. Minute prüfte Juan Faßbinder Nöttingens Defensive mit einem Torschuss. Nur eine Minute später setzte David Zenner den ersten Abschluss für den FC, ehe Jannis Rabold kurz darauf ebenfalls abzog (6.). Nun waren die Gastgeber besser in der Partie.
In der 13. Minute ging Nöttingen in Führung. Im Mittelfeld war das Heimteam präsenter, brachte den Ball schnell auf die linke Seite und Matej Mijic nutzte die Hereingabe zum 1:0.
Hollenbach kam mit der Zeit wieder etwas besser ins Spiel, fand aber um den Strafraum herum keine entscheidenden Lücken.
Kurz vor der Pause erhöhten die Nöttinger auf 2:0. Nach einem abgefangenen Ball ging es wieder über links und nach einer Hereingabe traf Khery Hamka in der 37. Minute.
Auch nach dem Seitenwechsel hatten die Gastgeber den besseren Start. Der FCN erhöhte schnell auf 3:0. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld schloss erneut Matej Mijic flach ins Eck ab (51.).
Doch Hollenbach gab sich nicht auf. In der 67. Minute verkürzte Inas Music per Kopf auf 1:3. Spätestens nach dem 2:3 durch Hannes Scherer in der 75. Minute keimte bei den Gästen wieder Hoffnung auf.
Die Hausherren reagierten jedoch. In der 84. Minute ließ Nöttingen den Ball gut laufen, Hollenbach kam nicht entscheidend in die Zweikämpfe, auch weil ein Abwehrspieler wegrutschte und Tassos Leonidis traf aus rund 18 Metern zum 4:2.
Doch auch danach blieb es turbulent: Nur zwei Minuten später verkürzte der erst kurz zuvor eingewechselte Rico Hofmann nach einem sehenswerten Angriff aus kurzer Distanz auf 3:4 (86.).
Den Schlusspunkt setzte schließlich Salvatore Catanzano, der in der Nachspielzeit einen Elfmeter zum 5:3-Endstand verwandelte (90.+3).
Hollenbachs Trainer Reinhard Schenker sah trotz der Niederlage eine ordentliche Leistung seiner Mannschaft: „Natürlich muss man sagen, dass Nöttingen die bessere Mannschaft war. Aber es gab viele wechselnde Phasen im Spiel. Wir sind eigentlich ganz gut reingekommen, hatten dann Probleme, Zugriff zu bekommen und sind in Rückstand geraten.“
Sein Team habe später die Räume im Zentrum besser geschlossen und sei zu Möglichkeiten gekommen:
„Wir haben die Räume zentral zugemacht, mussten sie dann außen spielen lassen und haben im Anlaufen einige Bälle gewonnen. Da hatten wir Halbkonterchancen, die wir leider unsauber ausgespielt haben.“
Nöttingens Trainer Dennis Will war vor allem mit der ersten Halbzeit zufrieden: „Ich glaube, dass wir eine relativ vernünftige erste Halbzeit gespielt haben und das umgesetzt haben, was auf dem Platz möglich war“. Die Führung sei verdient gewesen.
Nach dem 3:0 habe seine Mannschaft jedoch nachgelassen: „Dann hat man gemerkt, dass wir schludrig geworden sind und nicht mehr richtig nachverteidigt haben. Trotzdem hatten wir mit Hamka und Safidis noch dicke Möglichkeiten zum vierten oder fünften Tor, bevor überhaupt das 3:1 fällt.“
Am Ende sei es unnötig spannend geworden: „Das 3:2 machen wir uns selbst. Dann wurde es genau das Spiel, das wir eigentlich vermeiden wollten. Aber heute hat es trotzdem funktioniert.“
FC Nöttingen: Marksteiner, Zimmermann, Sawidis, Mijic (71. Leonidis), Sahiti (83. Waldraff), Fassler (46. Manduzio), Hamka, Rabold (80. Sarikaya), Zenner, Hoffmann, Cantanzano.
FSV Hollenbach: Purtscher, Breuninger, Schülke (76. Wink), Jonas Limbach (46. Specht), Faßbinder (83. Hofmann), Scherer, Gesell, Schiek, Henning (62. Music), Dörr, Knapp (62. Omerovic).
Tore: 1:0 (14.) Matej Mijic, 2:0 (37.) Khery Hamka, 3:0 (52.) Matej Mijic, 3:1 (67.) Inas Music, 3:2 (75.) Hannes Scherer, 4:2 (84.) Tasos Leonidis, 4:3 (86.) Rico Hofmann, 5:3 (90+6 Elfmeter) Salvarore Cantanzano.
Schiedsrichter: Timo Bugglin.
Zuschauer: 343.




FSV Hollenbach will sich in Nöttingen endlich belohnen
Der FSV Hollenbach steht vor einer schwierigen, aber keineswegs aussichtslosen Aufgabe. Am Freitagabend gastiert die Mannschaft von Trainer Reinhard Schenker beim formstarken FC Nöttingen – und reist trotz zweier Niederlagen zum Restrundenauftakt in diesem Jahr mit Zuversicht an.
Denn die Ergebnisse spiegeln bislang nicht unbedingt die Leistungen wider. Sowohl gegen den FC Denzlingen als auch zuletzt beim FV Ravensburg blieb Hollenbach ohne Punkte, obwohl in beiden Partien Zählbares möglich gewesen wäre. „Ich denke, wir hätten uns zumindest einen Punkt verdient gehabt“, lautet die Einschätzung von Trainer Reinhard Schenker nach dem Auftritt in Ravensburg.
Vor allem defensiv präsentierte sich der abstiegsbedrohte Oberligist zuletzt deutlich verbessert. Trotz klarer Ballbesitzvorteile der Gastgeber ließ Hollenbach kaum klare Chancen zu, verteidigte kompakt und diszipliniert. „Wir haben sehr stabil gestanden, gut verteidigt und selbst unsere Möglichkeiten gehabt“, sagt Schenker. Dass am Ende dennoch eine Niederlage stand, lag weniger an strukturellen Problemen als an der individuellen Klasse des Gegners.
Das entscheidende zweite Gegentor etwa entstand nach einem perfekt ausgespielten Ravensburger Konter über rund 70 Meter – ein Sprint mit wenigen, technisch perfekten Ballkontakten, der kaum zu verteidigen war. „Das war einfach gut gemacht vom Gegner, das muss man akzeptieren“, sagte Schenker.
Trotzdem überwiegt das Positive. Die Stimmung in der Mannschaft sei trotz der beiden Ergebnisse okay, sagt der Coach. Die gezeigte Leistung soll als Grundlage für die kommenden Wochen dienen. Denn eines ist den Verantwortlichen bewusst: Punkte werden dringend benötigt. Zweimal führte Hollenbach in der laufenden Restrunde bereits zur Halbzeit – und steht dennoch noch ohne Zähler da.
Mit dem FC Nöttingen wartet nun allerdings eine Mannschaft, die zuletzt ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt hat. Der 3:0-Erfolg beim Tabellenführer VfR Mannheim unterstreicht die Qualität des kommenden Gegners. Auch wenn die Partie durch eine frühe Rote Karte für die Mannheimer beeinflusst wurde, überzeugte Nöttingen bereits zuvor mit einer starken Leistung auf Augenhöhe.
Besonders offensiv sieht Schenker die größten Stärken des Gegners. Nöttingen sucht konsequent spielerische Lösungen, kombiniert auch unter Druck sicher und verfügt über viel Qualität im Kurzpassspiel. „Wenn man sie nur spielen lässt, werden sie irgendwann Lösungen finden“, lautet die Einschätzung von Schenker.
Deshalb dürfte Hollenbach erneut auf eine ausgewogene Mischung aus aktivem Anlaufen und kompaktem Verteidigen im tiefen Block setzen – ähnlich wie zuletzt gegen Ravensburg. Ziel ist es, über Umschaltmomente und hohe Ballgewinne selbst gefährlich zu werden.
Ganz sorgenfrei reist der FSV allerdings nicht an. Peter Engelmann fällt krankheitsbedingt mit einer Rachenentzündung aus und muss mehrere Tage pausieren. Sein Tempo im Umschaltspiel wird fehlen, auch wenn intern Vertrauen herrscht, dass der Ersatz seine Aufgabe erfüllen kann. „Wir müssen es annehmen, wie es ist. Derjenige, der reinkommt, wird ein gutes Spiel machen“, ist sich Schenker sicher.
Immerhin bleibt die personelle Situation insgesamt stabiler als noch in der Hinrunde, als zeitweise sechs oder sieben Leistungsträger gleichzeitig ausfielen – ein wesentlicher Grund für den schwierigen Tabellenstand zur Winterpause.
Unruhe herrscht im Verein trotz der sportlichen Lage nicht. Im Gegenteil: Der Klub hat frühzeitig wichtige Personalentscheidungen getroffen. Trainer Reinhard Schenker erhielt noch vor dem Spiel gegen den FC Denzlingen einen ligenunabhängigen Vertrag für die kommende Saison, ebenso verlängerte Kapitän Sebastian Schiek – unabhängig von der Ligazugehörigkeit. Insgesamt stehen bereits 20 Spieler für die nächste Spielzeit unter Vertrag.
Diese langfristige Planung soll auch sportlich Sicherheit geben. Die Botschaft ist klar: Der Verein glaubt an den eingeschlagenen Weg und an die Entwicklung der Mannschaft.
Auch deshalb reist Hollenbach nicht chancenlos nach Nöttingen. Die Mannschaft weiß um ihre Situation, aber auch um ihre Möglichkeiten. „Wir wissen, dass wir überall punkten können – aber auch überall verlieren“, lautet die realistische Einschätzung.
Noch fehlt die Belohnung für ordentliche Leistungen. Doch intern ist man überzeugt, dass der Moment kommen wird, an dem der Knoten platzt. Vielleicht schon in Nöttingen.

Berichte Jugend




Bittere Heimniederlage des FSV Hollenbach
Es war ein Nachmittag, der beim FSV Hollenbach vor allem Frust hinterließ. Trotz einer engagierten Vorstellung verloren die Hohenloher ihr Heimspiel in der Fußball-Oberliga Baden-Württemberg gegen den FV Ravensburg mit 1:2. In der Tabelle bleibt der FSV damit weiterhin auf dem drittletzten Platz.
„Die Leistung hat gestimmt. Wir hätten einen Punkt verdient gehabt“, sagte Manager Karlheinz Sprügel. „Was mich zufrieden stellt, ist das wir gut aufgetreten sind. Aber wenn man auf die Tabelle schaut, wird es noch ein langer Weg.“
Dabei begann die Partie aus Sicht der Gastgeber vielversprechend. Nach ihren krankheitsbedingten Ausfällen kehrten Peter Engelmann und Luke Knapp in die Startelf zurück, auch Felix Limbach stand von Beginn an auf dem Platz. Hollenbach präsentierte sich von Anfang an wach, zweikampfstark und defensiv stabil – und setzte zugleich offensive Akzente.
Die frühe Belohnung folgte prompt: Nach einer Ecke von Juan Faßbinder hämmerte Niklas Dörr den Ball per Direktabnahme unhaltbar unter die Latte zur 1:0-Führung. Ravensburg tat sich in der Anfangsphase schwer, fand kaum Lösungen gegen das kompakte Zentrum der Gastgeber und entwickelte zunächst wenig Torgefahr. Der FSV blieb am Drücker und hätte nachlegen können. Ein abgefälschter Schuss von Dörr landete jedoch nur an der Latte. Zudem blieb bei einem Ravensburger Rückpass die Pfeife des Schiedsrichters stumm – sehr zum Ärger der Hausherren. So ging es mit einer verdienten Führung in die Pause. „Wir sind nicht gut gestartet, Hollenbach war giftiger und besser in den Zweikämpfen“, räumte Ravensburgs Trainer Rahman Soyudogru später ein. Sein Team habe zunächst keine Lösungen gegen die kompakte Spielweise des FSV gefunden. Auch nach dem Seitenwechsel blieb Hollenbach zunächst aktiver. Faßbinder (50.), Nicolas Jann auf der Gegenseite (51.) sowie Limbach (53.) verfehlten jeweils das Ziel. Dann jedoch kippte die Partie binnen weniger Minuten. In der 55. Minute entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter für die Gäste – eine harte, aber vertretbare Entscheidung. Daniele Gabriele verwandelte sicher zum 1:1.
FSV-Trainer Reinhard Schenker haderte anschließend mit der Szene: „Es war vorher ein Foul an der Buslinie. Juan Fassbinder wurde umgerissen. Sein Gegenspieler bringt dann den Ball in die Mitte.“ Tatsächlich zeigte sich Hollenbach vom Ausgleich zunächst wenig beeindruckt. Nach einer vergebenen Großchance durch Ravensburgs Simon Schwarz entwickelte der FSV eine starke Phase. Die beste Gelegenheit hatte Hannes Scherer, der aus sieben Metern jedoch zu zentral abschloss (67.). Nur drei Minuten später folgte die kalte Dusche. Nach einem schnellen Konter setzte sich Schwarz über die linke Seite durch, legte quer und Gabriele schob zur Gästeführung ein. „Genau vor solchen Aktionen hatten wir gewarnt“, sagte Schenker später. Ravensburg verteidigte in der Schlussphase geschickt und ließ kaum noch klare Chancen zu. Hollenbach drängte zwar immer wieder in den Strafraum, doch der entscheidende Pass fehlte zu oft an Präzision. Die Gäste brachten den knappen Vorsprung über die Zeit. Soyudogru zeigte sich nach dem Spiel zufrieden: Nach taktischen Anpassungen in der zweiten Halbzeit sei seine Mannschaft besser ins Spiel gekommen, „und am Ende haben wir verdient gewonnen“. Ganz anders die Gefühlslage beim FSV. „Ich bin mir sicher, dass heute nicht der verdiente Sieger gewonnen hat. Wir hätten mindestens ein Unentschieden verdient gehabt.“ Seine Mannschaft habe defensiv lange kaum etwas zugelassen und offensiv Druck aufgebaut. Und weiter: „Der Mannschaft kann ich keinen Vorwurf machen, sie hat alles auf dem Platz gelassen“, betonte Schenker. Die Leistung mache jedoch Hoffnung, dass die dringend benötigten Punkte in den kommenden Wochen folgen.
FSV Hollenbach: Purtscher, Engelmann (87. Breuninger), Schülke, Jonas Limbach, Faßbinder, Felix Limbach, Scherer, Gesell (75. Music), Schiek, Dörr, Knapp.
FV Ravensburg: Holzbaur, Jeggle (56. Wistuba), Spitzlberger (88. P. Schwarz), Gabriele (85. Lauenroth), Geiselhart, Altmann, S. Schwarz (78. Wolff), Daler, Jann, Bleise, Kenniche, (45. Kukic).
Tore: 1:0 (6.) Niklas Dörr, 1:1 (57. Elfmeter) Daniele Gabriele, 1:2 (71.) Daniele Gabriele.
Schiedsrichter: Koray Aydin.
Zuschauer: 300.




FSV Hollenbach vor wichtigem Heimspiel gegen den FV Ravensburg
Für den Fußball-Oberligisten FSV Hollenbach steht am Samstag (15 Uhr) das erste Pflicht-Heimspiel des Jahres an. In der Jako Arena gastiert mit dem FV Ravensburg ein Team aus dem oberen Tabellendrittel. Für die Hohenloher geht es dabei um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.
Nach der 3:4-Niederlage beim Schlusslicht FC Denzlingen ist der Druck auf den FSV weiter gewachsen. Trotz einer zwischenzeitlichen 3:0-Führung musste sich die Mannschaft von Trainer Reinhard Schenker am Ende geschlagen geben und verpasste es, sich im Tabellenkeller Luft zu verschaffen. Aktuell rangiert Hollenbach auf dem drittletzten Platz, der Rückstand auf das rettende Ufer ist jedoch überschaubar. Die TSG Backnang liegt auf Rang 13 mit 22 Punkten lediglich zwei Zähler vor dem FSV. Die Ausgangslage ist damit weiterhin offen – Voraussetzung ist allerdings, dass Hollenbach seine Leistungen konstanter über 90 Minuten abruft.
Das Hinspiel in Ravensburg lieferte bereits einen Vorgeschmack auf die Qualitäten beider Mannschaften. Damals führte der FSV lange Zeit mit 2:0, ehe die Gastgeber in der Nachspielzeit noch ausglichen. Nesreddine Kenniche und Moritz Jeggle trafen spät zum 2:2. FSV-Manager Karlheinz Sprügel sprach im Anschluss von einem „hochverdienten“ Remis, ärgerte sich jedoch über den späten Ausgleich und die verpasste Chance zum möglichen 3:0. Für Ravensburg war die Partie zugleich ein Beleg für die eigene Moral. Trainer Rahman Soyudogru betonte im Nachgang die Fähigkeit seiner Mannschaft, auch nach Rückschlägen ruhig zu bleiben und bis zur letzten Minute an ihre Chance zu glauben.
Die Oberschwaben starteten holprig in die Saison und standen am fünften Spieltag noch auf Rang 16. In den folgenden Wochen stabilisierte sich der FVR jedoch zunehmend, arbeitete sich kontinuierlich nach oben und überwinterte schließlich als Tabellenfünfter mit 31 Punkten. Damit reist Ravensburg als Favorit nach Hollenbach, auch wenn das Hinspiel gezeigt hat, dass der FSV durchaus in der Lage ist, dem FVR Probleme zu bereiten.
Am vergangenen Wochenende hatten die Ravensburger spielfrei, nachdem die Partie gegen den VfR Mannheim abgesagt worden war. Um im Rhythmus zu bleiben, absolvierte die Mannschaft kurzfristig ein Testspiel gegen Rot-Weiß Salem, das mit 3:1 gewonnen wurde. Personell muss Soyudogru weiterhin auf die Langzeitverletzten Felix Wagner, Felix Schäch und Leon Gorgol verzichten, ansonsten steht ihm der Kader weitgehend komplett zur Verfügung.
Auch beim FSV Hollenbach entspannt sich die Personalsituation. Beim Spiel in Denzlingen hatten mit Peter Engelmann und Luke Knapp die beiden Torschützen des Hinspiels in Ravensburg krank gefehlt. Für Samstag besteht die Hoffnung auf eine Rückkehr in den Kader. Insgesamt kann Schenker damit voraussichtlich auf eine stabile Besetzung zurückgreifen.
Die Aufarbeitung der Niederlage in Denzlingen dürfte unter der Woche dennoch ein Thema gewesen sein. Vor allem die Art und Weise, wie die Gegentore zustande kamen, missfiel dem Trainer. Zwei Treffer resultierten aus Standardsituationen, bei denen Hollenbach nicht konsequent genug verteidigte. Zudem verlor der FSV nach den ersten Gegentoren an Stabilität, war in den Zweikämpfen zu nachlässig und ließ zu viele zweite Bälle zu. „Das ist zu wenig im Abstiegskampf“, hatte Schenker nach der Partie festgestellt.
Gleichzeitig gab es auch positive Ansätze. Die erste halbe Stunde in Denzlingen verlief aus Hollenbacher Sicht nahezu optimal: konsequentes Pressing, zielstrebiges Umschaltspiel und eine effektive Chancenverwertung führten zur 3:0-Führung. An diese Phase will der FSV nun anknüpfen. Entscheidend wird sein, die Intensität und Konzentration über die gesamte Spielzeit hochzuhalten.
Hinzu kommt, dass Hollenbach in dieser Saison seine Heimstärke bislang nur selten unter Beweis stellen konnte. Erst zwei Siege gelangen in der Jako Arena. Gegen Ravensburg soll sich das ändern. Mit einem Erfolg könnten die Hohenloher nicht nur den Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen weiter verkürzen, sondern auch ein wichtiges Signal im Abstiegskampf senden.

Vorbericht
FC Denzlingen

FC Denzlingen - FSV Hollenbach (4:3)

Bericht SV Oberachern

Vorschau SV Oberachern

Berichte Jugend

Bericht TSG Backnang

Vorschau TSG Backnang

VfR Herrenberg vs. FSV Hollenbach (1 : 0)
Am vergangenen Samstag musste die U17 des FSV Hollenbach eine knappe 0 : 1‑Niederlage im Auswärtsspiel gegen den VfR Herrenberg hinnehmen. Auf einem durch das Wetter stark beeinträchtigten Platz gelang es den Herrenbergern, nach der Halbzeitpause das einzige Tor zu erzielen. Die Hollenbacher hatten zwar deutlich mehr Ballbesitz und kontrollierten das Spiel, schafften es jedoch nicht, klare Torchancen zu kreieren. Trotz intensiven Nachsetzens nach dem Rückstand blieb das Ergebnis unverändert.
Nächster Gegner: Am Sonntag, den 30. November, empfängt der FSV Hollenbach zu Hause um 12:30 Uhr den SV Böblingen
Bericht: Jochen Woletz

Vorschau SV Oberachern

FSV gewinnt beim
1. CfR Pforzheim

Berichte Jugend

Vorschau 1. CfR Pforzheim
Bericht Türkspor Neckarsulm

Vorschau Türkspor Neckarsulm

Bericht Villingen

Niederlage in Villingen

Vorschau Villingen

Berichte Jugend

FSV dreht 0:2

Berichte Jugend

Vorschau
SSV Reutlingen

Bericht Singen

Vorschau Singen

Niederlage gegen den KSC ll

Vorschau KSC ll

FSV Jugend

Punkteteilung mit
Essingen

Vorschau
TSV Essingen

FSV Jugend

Niederlage in Mannheim

Vorschau VfR Mannheim

FSV Jugend

FSV Hollenbach (2:4) VfR Aalen

Vorbericht
VfR Aalen

Göppingen (2:4)
FSV Hollenbach

Vorbericht Göppingen

FSV Hollenbach (0:0) Normannia Gmünd

Bissingen (1:1)
FSV Hollenbach

Vorbericht Bissingen

Heimsieg gegen Nöttingen

Vorbericht
FC Nöttingen

FV Ravensburg (2:2)
FSV Hollenbach

FSV gastiert in Ravensburg

Niederlage gegen Denzlingen

Unglückliches Aus im Pokal

Vorbericht SGV Freiberg

Hollenbach feiert ersten Saisonsieg mit 3:1 in Backnang – starke Defensive und effiziente Konter führen zum Erfolg

FSV Hollenbach hofft nach Auftaktniederlage auf Wiedergutmachung in Backnang

Hollenbach unterliegt Oberachern knapp mit 2:3

Bericht TSV Crailsheim und Vorschau SV Oberachern

FSV Hollenbach müht sich zum Pflichtsieg – Knapp trifft in letzter Minute

Vorschau TSV Heimerdingen

FSV Hollenbach beendet Oberliga Saison auf Rang elf

Vorbericht Calcio Leinfelden-Echterdingen

Klassenerhalt !

Vorbericht FC Zuzenhausen

Berichte Jugend

Großer Coup des FSV Hollenbach

Vorbericht SG Sonnenhof Großaspach

Berichte Jugend

Bittere Niederlage in Balingen

Vorbericht TSG Balingen

Punkteteilung mit Oberachern

Vorbericht SV Oberachern

Verdienter Punktgewinn gegen den VfR Aalen

Berichte Jugend

Vorbericht VfR Aalen

Wichtiger Sieg in Fellbach

Vorbericht SV Fellbach

Spielberichte Jugend

Wichtige Punkte im Abstiegskampf

Vorbericht 1. CfR Pforzheim

Spielberichte Jugend

U19 unter neuer Leitung

Wichtiger Sieg für den FSV

FSV Hollenbach - VfR Mannheim

Spielberichte Jugend

U17 mit Niederlage in Esslingen
Nach der enttäuschenden Niederlage im ersten Pflichtspiel 2025 gegen Pfullingen und dem unerwarteten Sieg vor einer Woche gegen den Tabellenführer aus Freiberg, reiste das Team aus Hollenbach voller Elan zum Tabellenzweiten nach Esslingen, der seit acht Ligaspielen ungeschlagen war.

U19 mit Derbyniederlage
Im Keller Duell konnte die Spf. Hall drei wichtig Punkte mit nach Hause nehmen. Die ersten 25. Min gehörten den FSV nur konnte man den herausgespielten Chanen nicht in Tore ummünzen.

FV Ravensburg - FSV Hollenbach
Der FSV Hollenbach musste am Samstag die nächste Niederlage hinnehmen. Mit 0:2 verlor der Oberligist beim FV Ravensburg. Wieder gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf. Doch dieses Mal stimmte die Leistung, der FSV wehrte sich. Gegen Normannia Gmünd und Backnang war dies nicht mit letzter Konsequenz der Fall gewesen.

Vorbericht FV Ravensburg - FSV
Der FSV Hollenbach hat es in den ersten drei Spielen des Jahres verpasst, sich von den Abstiegsrängen zu entfernen. Der Oberligist tritt auf der Stelle, hängt auf Platz zwölf fest.

FSV Hollenbach - TSG Backnang
In der Hinrunde gehörte der FSV Hollenbach zu den heimstärksten Teams der Oberliga. Jetzt kassierte der FSV in der heimischen Jako Arena schon die dritte Heimniederlage in Folge. 0:2 hieß es am Samstag gegen die TSG Backnang.

Vorbericht FSV - TSG Backnang
Es war ein wichtiger Sieg für den FSV Hollenbach. Das 4:0 gegen Essingen hat dem Fußball-Oberligisten nach davor vier Niederlagen in Serie wieder Selbstvertrauen zurückgegeben. Andererseits war es auch tabellarisch wichtig. Denn die Teams sind nach den ersten beiden Spieltagen in diesem Jahr noch enger zusammengerückt.

Gebrauchter Nachmittag für Hollenbach U15
Bei herrlichen Frühlingswetter empfing der Freiburger FC unseren FSV. Die lange Fahrt wahrscheinlich noch nicht richtig überstanden, kassierte man bereits nach 2min den ersten Gegentreffer. Nun wachgerüttelt kam unsere U15 besser ins Spiel.

VfR Pfullingen – FSV Hollenbach 4-1
Die U19 des FSV Hollenbach machte im Kellerduell gegen VfL Pfullingen U19 eine schlechte Figur und verlor mit 1:4. Kaum war das Spiel angepfiffen, markierte VfR Pfullingen in der ersten Minute die 1-0.

FSV Hollenbach U17 unterliegt Pfullingen mit 0:2
Im ersten Pflichtspiel des Jahres musste sich die U17 des FSV Hollenbach gegen die Mannschaft aus Pfullingen mit 0:2 geschlagen geben. Die Niederlage war vermeidbar, da Hollenbach im gesamten Spielverlauf nicht...

FSV Hollenbach – TSV Essingen
Der FSV Hollenbach hat die richtige Antwort auf den Jahresauftakt gegeben. Mit 4:0 gewann der Fußball-Oberligist beim TSV Essingen. Das tat nach dem 0:4 in der Woche davor gegen Normannia Gmünd gut.

Vorbericht TSV Essingen
Nach der Kritik am vergangenen Wochenende war es Trainer Reinhard Schenker in Laufe dieser Woche wichtig, seine Mannschaft wieder aufzurichten. „Wir sind positiv und bleiben positiv“, sagt er trotz des schwachen Starts ins Jahr mit der 0:4-Niederlage gegen den 1. FC Normannia Gmünd.

FSV Hollenbach : 1. FC Normannia Gmünd (0:4)
Das hatte man sich beim FSV Hollenbach anders vorgestellt. Das erste Spiel nach der Winterpause ging komplett daneben. Der Oberligist verlor gegen den 1. FC Normannia Gmünd auf dem heimischen Kunstrasen deutlich mit 0:4.

FSV Hollenbach vs.
1. FC Normannia Gmünd
Nach einer langen Winter-Vorbereitung beginnt für den Fußball-Oberligisten FSV Hollenbach am Samstag die Restsaison. Zu Gast in der Jako-Arena ist um 15 Uhr der 1. FC Normannia Gmünd.

FSV Hollenbach U13 vs.
SGV Freiberg Fußball I U13
In einer wahren Schlacht unter den Launen des Himmels, trafen auf dem heimischen künstlichen Grün in Hollenbach, die Mannschaften des FSV Hollenbach und des SGV Freiberg aufeinander. Trotz des stetigen Regens, der das Spielfeld in eine rutschige Arena verwandelte, brannten die Spieler vor
Einsatz und Kampfgeist.

FSV mit Niederlage in Nöttingen
Der FSV Hollenbach hat sich mit einer Niederlage in die Winterpause der Fußball-Oberliga verabschiedet. Und diese fiel am Samstag beim FC Nöttingen mit 1:4 mehr als deutlich aus. „Der Sieg war hochverdient. Auch in der Höhe war es völlig in Ordnung“, sagte Trainer Reinhard Schenker.

Jahresabschluss in Nöttingen
Der Jahresabschluss steht für den FSV Hollenbach am Samstag um 14 Uhr an. Der Fußball-Oberligist ist zu Gast beim FC Nöttingen.
Bei den Nöttingern ging die Formkurve zuletzt steil nach oben. In den vergangenen Wochen schob sich das Team von Rang zwölf auf Platz sechs.

