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FSV Hollenbach




FSV Hollenbach will sich in Nöttingen endlich belohnen
Der FSV Hollenbach steht vor einer schwierigen, aber keineswegs aussichtslosen Aufgabe. Am Freitagabend gastiert die Mannschaft von Trainer Reinhard Schenker beim formstarken FC Nöttingen – und reist trotz zweier Niederlagen zum Restrundenauftakt in diesem Jahr mit Zuversicht an.
Denn die Ergebnisse spiegeln bislang nicht unbedingt die Leistungen wider. Sowohl gegen den FC Denzlingen als auch zuletzt beim FV Ravensburg blieb Hollenbach ohne Punkte, obwohl in beiden Partien Zählbares möglich gewesen wäre. „Ich denke, wir hätten uns zumindest einen Punkt verdient gehabt“, lautet die Einschätzung von Trainer Reinhard Schenker nach dem Auftritt in Ravensburg.
Vor allem defensiv präsentierte sich der abstiegsbedrohte Oberligist zuletzt deutlich verbessert. Trotz klarer Ballbesitzvorteile der Gastgeber ließ Hollenbach kaum klare Chancen zu, verteidigte kompakt und diszipliniert. „Wir haben sehr stabil gestanden, gut verteidigt und selbst unsere Möglichkeiten gehabt“, sagt Schenker. Dass am Ende dennoch eine Niederlage stand, lag weniger an strukturellen Problemen als an der individuellen Klasse des Gegners.
Das entscheidende zweite Gegentor etwa entstand nach einem perfekt ausgespielten Ravensburger Konter über rund 70 Meter – ein Sprint mit wenigen, technisch perfekten Ballkontakten, der kaum zu verteidigen war. „Das war einfach gut gemacht vom Gegner, das muss man akzeptieren“, sagte Schenker.
Trotzdem überwiegt das Positive. Die Stimmung in der Mannschaft sei trotz der beiden Ergebnisse okay, sagt der Coach. Die gezeigte Leistung soll als Grundlage für die kommenden Wochen dienen. Denn eines ist den Verantwortlichen bewusst: Punkte werden dringend benötigt. Zweimal führte Hollenbach in der laufenden Restrunde bereits zur Halbzeit – und steht dennoch noch ohne Zähler da.
Mit dem FC Nöttingen wartet nun allerdings eine Mannschaft, die zuletzt ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt hat. Der 3:0-Erfolg beim Tabellenführer VfR Mannheim unterstreicht die Qualität des kommenden Gegners. Auch wenn die Partie durch eine frühe Rote Karte für die Mannheimer beeinflusst wurde, überzeugte Nöttingen bereits zuvor mit einer starken Leistung auf Augenhöhe.
Besonders offensiv sieht Schenker die größten Stärken des Gegners. Nöttingen sucht konsequent spielerische Lösungen, kombiniert auch unter Druck sicher und verfügt über viel Qualität im Kurzpassspiel. „Wenn man sie nur spielen lässt, werden sie irgendwann Lösungen finden“, lautet die Einschätzung von Schenker.
Deshalb dürfte Hollenbach erneut auf eine ausgewogene Mischung aus aktivem Anlaufen und kompaktem Verteidigen im tiefen Block setzen – ähnlich wie zuletzt gegen Ravensburg. Ziel ist es, über Umschaltmomente und hohe Ballgewinne selbst gefährlich zu werden.
Ganz sorgenfrei reist der FSV allerdings nicht an. Peter Engelmann fällt krankheitsbedingt mit einer Rachenentzündung aus und muss mehrere Tage pausieren. Sein Tempo im Umschaltspiel wird fehlen, auch wenn intern Vertrauen herrscht, dass der Ersatz seine Aufgabe erfüllen kann. „Wir müssen es annehmen, wie es ist. Derjenige, der reinkommt, wird ein gutes Spiel machen“, ist sich Schenker sicher.
Immerhin bleibt die personelle Situation insgesamt stabiler als noch in der Hinrunde, als zeitweise sechs oder sieben Leistungsträger gleichzeitig ausfielen – ein wesentlicher Grund für den schwierigen Tabellenstand zur Winterpause.
Unruhe herrscht im Verein trotz der sportlichen Lage nicht. Im Gegenteil: Der Klub hat frühzeitig wichtige Personalentscheidungen getroffen. Trainer Reinhard Schenker erhielt noch vor dem Spiel gegen den FC Denzlingen einen ligenunabhängigen Vertrag für die kommende Saison, ebenso verlängerte Kapitän Sebastian Schiek – unabhängig von der Ligazugehörigkeit. Insgesamt stehen bereits 20 Spieler für die nächste Spielzeit unter Vertrag.
Diese langfristige Planung soll auch sportlich Sicherheit geben. Die Botschaft ist klar: Der Verein glaubt an den eingeschlagenen Weg und an die Entwicklung der Mannschaft.
Auch deshalb reist Hollenbach nicht chancenlos nach Nöttingen. Die Mannschaft weiß um ihre Situation, aber auch um ihre Möglichkeiten. „Wir wissen, dass wir überall punkten können – aber auch überall verlieren“, lautet die realistische Einschätzung.
Noch fehlt die Belohnung für ordentliche Leistungen. Doch intern ist man überzeugt, dass der Moment kommen wird, an dem der Knoten platzt. Vielleicht schon in Nöttingen.

Berichte Jugend
FSV Hollenbach
GEMEINSAM. ERFOLGREICH. SEIT 1970.
Das letzte Spiel
FC Nöttingen (5:3) FSV Hollenbach
Das nächste Spiel
Sa. 14.03.26 / 15:00 Uhr -> FSV Hollenbach - FSV 08 Bietigheim-Bissingen
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Wegbeschreibung
| Wegbeschreibung zur JAKO-Arena in Hollenbach - So findest du den Weg ins tiefste Hohenlohe. |
- Aus Richtung Stuttgart/Heilbronn kommend -
Auf der A6 Autobahnabfahrt Kupferzell nehmen, dann weiter auf die B19 Richtung Künzelsau. In Künzelsau angekommen der B19 in Richtung Bad Mergentheim (Hohebach) folgen. Bis nach Hohebach sind es ca. 15 km. In Hohebach über die Brücke fahren und dann rechts Richtung Ailringen abbiegen. Von nun sind sowohl Hollenbach als auch die JAKO-Arena ausgeschildert.
- Aus Richtung Würzburg/Schweinfurt kommend -
Auf der A81 die Autobahnabfahrt Tauberbischofsheim nehmen, dann weiter auf die B290 Richtung Bad Mergentheim fahren. Fahre durch Bad Mergentheim durch in Richtung Herbsthausen. Ca. 2 Kilometer nach Herbsthausen kommst du an eine Kreuzung, an der du rechts nach Hollenbach abbiegen musst. Von nun sind sowohl Hollenbach als auch die JAKO-Arena ausgeschildert.
- Aus Richtung Heidenheim/Aalen/Crailsheim kommend -
Fahre von der A7 am Autobahnkreuz Feuchtwangen/Crailsheim auf die A6, welcher du bis zur Abfahrt Satteldorf folgst. Von dort aus dann der B290 in Richtung Bad Mergentheim bis kurz vor Herbsthausen folgen. Ca. 2 Kilometer vor Herbsthausen kommst du an eine Kreuzung, an der du links in Richtung Hollenbach abbiegen musst. Von nun sind sowohl Hollenbach als auch die JAKO-Arena ausgeschildert.
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