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FSV Hollenbach



VfB Stuttgart gewinnt in Hollenbach mit 5:0 – FSV verkauft sich nach Pokalfight teuer
Hollenbach. Der große Fußballabend in der Hollenbacher Jako-Arena lockte 2500 Zuschauer an und bot beste Werbung für den Fußball in der Region. Im Jako-Freundschaftsspiel setzte sich Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart zwar erwartungsgemäß mit 5:0 (2:0) gegen den Verbandsligisten FSV Hollenbach durch. Doch das Ergebnis allein wird der Leistung der Gastgeber nicht gerecht.
Denn die Hollenbacher hatten gerade einmal einen Tag zuvor bereits einen kräftezehrenden Pokalfight hinter sich. Im WFV-Pokal setzte sich die Mannschaft von Trainer Reinhard Schenker nach 120 Minuten und Elfmeterschießen mit 5:3 gegen den VfR Heilbronn durch. Die Belastung war den Gastgebern im Verlauf der Partie gegen den Bundesligisten anzumerken. Vor allem in der Schlussphase schwanden die Kräfte deutlich. Dennoch präsentierte sich der FSV insbesondere in der ersten Halbzeit mutig und engagiert. Die Gastgeber verteidigten leidenschaftlich, suchten immer wieder den Weg nach vorne und erspielten sich sogar Möglichkeiten auf den Ehrentreffer. Dieser blieb jedoch aus – auch weil der VfB defensiv konzentriert arbeitete und Torhüter Fabian Bredlow seinen Kasten sauber hielt.
Der Bundesligist benötigte etwas Anlaufzeit, ehe er seine spielerische Überlegenheit auch in Tore ummünzte. In der 24. Minute setzte sich Chris Führich auf der linken Seite durch und fand mit seiner präzisen Hereingabe Tiago Tomás, der den Ball direkt zum 0:1 verwandelte. Kurz vor der Pause profitierte Führich selbst von einem Fehler im Hollenbacher Aufbauspiel, eroberte den Ball und traf aus 15 Metern zum 0:2 (42.).
Zur zweiten Halbzeit wechselte VfB-Trainer Sebastian Hoeneß seine komplette Mannschaft durch. Der Qualitätsunterschied blieb dennoch bestehen. Lazar Jovanovic bereitete das 0:3 vor, als er einen langen Ball auf Maximilian Mittelstädt ablegte, der mit einem entschlossenen Linksschuss traf (51.). Nur neun Minuten später steckte Lauri Penna überlegt auf Jovan Milosevic durch, der im Strafraum cool zum 0:4 einschob (60.). Den Schlusspunkt setzte Nikolas Nartey, nachdem er sich gemeinsam mit Jarzinho Malanga sehenswert durch die Hollenbacher Defensive kombiniert hatte und aus kurzer Distanz zum 0:5-Endstand einschob (64.).
Trotz der Niederlage verdienten sich die Gastgeber den Applaus der Zuschauer. Gerade in der ersten Hälfte machte der Verbandsligist dem Favoriten das Leben phasenweise schwer und zeigte, warum der Einzug in die nächste Runde des WFV-Pokals tags zuvor kein Zufall gewesen war.
Auch VfB-Torhüter Fabian Bredlow zollte dem Gegner Respekt. „Man hat heute gesehen, dass die Jungs gestern noch 120 Minuten im WFV-Pokal gespielt haben. Dafür haben sie trotzdem alles reingeworfen. Riesigen Respekt davor“, sagte der Schlussmann. Den Hollenbachern hätte er einen Treffer durchaus gegönnt: „Sie hätten sich vielleicht ein Tor verdient. Aber wir wollen natürlich auch in Testspielen zu Null spielen.“
VfB-Trainer Sebastian Hoeneß zeigte sich ebenfalls angetan vom Auftritt des FSV. „Hut ab vor der Leistung. Nach 120 Minuten am Vortag haben sie uns gerade in der ersten Halbzeit in einigen Phasen das Leben schwer gemacht“, lobte der 44-Jährige. Gleichzeitig freute er sich über die große Unterstützung der Zuschauer: „Es macht einfach Spaß, mit dem VfB unterwegs zu sein. Die Begeisterung ist weiterhin riesig und hilft uns enorm in der Vorbereitung.“
Für Hollenbachs Trainer Reinhard Schenker überwog trotz der klaren Niederlage der Stolz auf seine Mannschaft. „Die Jungs haben eine super Partie gemacht und alles reingelegt. In der ersten Halbzeit haben wir mutig Fußball gespielt und hatten Chancen auf den Ehrentreffer“, sagte er. Der Unterschied zum Champions-League-Teilnehmer sei vor allem die körperliche Dynamik gewesen. „Wir können auch einen Ball stoppen und einen geraden Pass spielen. Aber dieses Tempo und die Dynamik machen auf diesem Niveau den Unterschied.“
Nach dem Schlusspfiff gehörte die Bühne dann vor allem den Fans. Zahlreiche Kinder stürmten zur Autogrammjagd an den Spielfeldrand. Die VfB-Profis nahmen sich viel Zeit für Fotos und Unterschriften, präsentierten sich nahbar und sorgten für viele strahlende Gesichter. So wurde der Fußballabend in der Hollenbacher Jako-Arena nicht nur sportlich, sondern auch abseits des Rasens zu einem gelungenen Erlebnis für die gesamte Region.
FSV Hollenbach
GEMEINSAM. ERFOLGREICH. SEIT 1970.
Das letzte Spiel
FSV Hollenbach (0:5) VFB Stuttgart
Das nächste Spiel
Sa. 1.08.26 / 14:00 Uhr -> FSV Hollenbach - SKV Rutesheim
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Wegbeschreibung
| Wegbeschreibung zur JAKO-Arena in Hollenbach - So findest du den Weg ins tiefste Hohenlohe. |
- Aus Richtung Stuttgart/Heilbronn kommend -
Auf der A6 Autobahnabfahrt Kupferzell nehmen, dann weiter auf die B19 Richtung Künzelsau. In Künzelsau angekommen der B19 in Richtung Bad Mergentheim (Hohebach) folgen. Bis nach Hohebach sind es ca. 15 km. In Hohebach über die Brücke fahren und dann rechts Richtung Ailringen abbiegen. Von nun sind sowohl Hollenbach als auch die JAKO-Arena ausgeschildert.
- Aus Richtung Würzburg/Schweinfurt kommend -
Auf der A81 die Autobahnabfahrt Tauberbischofsheim nehmen, dann weiter auf die B290 Richtung Bad Mergentheim fahren. Fahre durch Bad Mergentheim durch in Richtung Herbsthausen. Ca. 2 Kilometer nach Herbsthausen kommst du an eine Kreuzung, an der du rechts nach Hollenbach abbiegen musst. Von nun sind sowohl Hollenbach als auch die JAKO-Arena ausgeschildert.
- Aus Richtung Heidenheim/Aalen/Crailsheim kommend -
Fahre von der A7 am Autobahnkreuz Feuchtwangen/Crailsheim auf die A6, welcher du bis zur Abfahrt Satteldorf folgst. Von dort aus dann der B290 in Richtung Bad Mergentheim bis kurz vor Herbsthausen folgen. Ca. 2 Kilometer vor Herbsthausen kommst du an eine Kreuzung, an der du links in Richtung Hollenbach abbiegen musst. Von nun sind sowohl Hollenbach als auch die JAKO-Arena ausgeschildert.
Kostenlose Parkplätze an der Jako-Arena (auch für Busse) sind ausreichend vorhanden.
Kontakt
Telefon:
E-Mail: vorstand@fsv-hollenbach.de
Adresse: Am Sportplatz, Hollenbach, 74673, Hohenlohekreis, Deutschland






