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FSV Hollenbach

Der FSV Hollenbach hat im Heimspiel gegen den Türk SV Singen eine zwischenzeitlich komfortable Ausgangslage verspielt und sich am Ende mit einem 2:2 (1:0) begnügen müssen. Nach einer dominanten Anfangsphase verpasste es die Mannschaft, früh für klare Verhältnisse zu sorgen – und geriet anschließend zunehmend aus dem Rhythmus.

Die Gastgeber starteten druckvoll in die Partie und bestimmten insbesondere in den ersten 20 Minuten klar das Geschehen. „Da haben wir es eigentlich gut gemacht, den Ball und Gegner laufen lassen“, erklärte Hollenbachs Trainer Reinhard Schenker nach der Partie. Die Führung in der 20. Minute durch Felix Limbach schien folgerichtig und verdient. Auch weil der FSV schon davor zu guten Chancen durch Jonas Limbach (4.) und Marco Specht (13.) gekommen war – doch anstatt nachzulegen, verlor der FSV zunehmend die Kontrolle.

Mit den ersten technischen Fehlern schwand auch das Selbstvertrauen. „Nach zwei, drei unsauberen Aktionen hat man gemerkt, dass die Sicherheit weg war“, sagte Schenker. „Als der Rasen trocken und stumpf geworden ist, hat es angefangen. So lange er feucht war, waren wir gut im Spiel, das war auch in der zweiten Halbzeit so.“ In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem auch Singen besser ins Spiel fand. Deren Trainer sah seine Mannschaft nach der Anfangsphase sogar im Vorteil: „Nach den ersten 20 Minuten hatten wir drei hundertprozentige Chancen.“ Nach einer halben Stunde traf Adrian-Georgiu Dumitru nur die Latte. Auf der anderen Seite setzte Hannes Scherer (41.) einen Schuss zu hoch an und schließlich leisteten sich die Hollenbacher kurz vor dem Strafraum einen Ballverlust und wieder Dumitru scheiterte aus fünf Metern an FSV-Torhüter Nico Purtscher.  

Vor allem defensiv offenbarte Hollenbach Schwächen. Immer wieder ließ die Hintermannschaft klare Möglichkeiten zu, was letztlich auch zu den Gegentreffern führte. „Wir haben insgesamt zu schwach verteidigt und zu viele Großchancen zugelassen“, bilanzierte der Trainer selbstkritisch.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel intensiv. Dumitru (53.) verpasste aus vier Metern den Ausgleichstreffer. Fünf Minuten später wurden die Singener dann belohnt. Ein abgefälschter Schuss von Mokhtar Boulachab landete unhaltbar zum 1:1 im Hollenbacher Netz.

In der 76. Minute gelang dann Inas Music der erneute FSV-Führungstreffer. Hollenbach hatte auch danach durchaus Gelegenheiten, die Partie für sich zu entscheiden, ließ diese jedoch ungenutzt. Allerdings hätte auch Singen in den letzten Minuten das Spiel noch für sich entscheiden können. „Unterm Strich war das über 90 Minuten keine gute Leistung“, lautete das nüchterne Fazit von Schenker. „Wir haben unsere Chancen nicht genutzt und hinten zu viel zugelassen.“

Trotz der verpassten Gelegenheit, im Abstiegskampf Boden gutzumachen, richtet sich der Blick nach vorne. Vier Spiele stehen noch aus – und der Klassenerhalt bleibt das klare Ziel. „Wir werden alles daran setzen, die Klasse zu halten“, betonte der Trainer.

Auch auf Seiten der Gäste überwog am Ende die Erkenntnis, dass mehr möglich gewesen wäre. „Für beide Mannschaften ist ein Punkt eigentlich zu wenig“, sagte Singens Trainer. Dennoch bleibt auch dort die Hoffnung bestehen, in den verbleibenden Partien die nötigen Punkte einzufahren.

So bleibt nach einem unterhaltsamen, aber aus Sicht beider Teams nicht zufriedenstellenden Spiel die Gewissheit: Der Kampf um die entscheidenden Punkte geht in die heiße Phase.

FSV Hollenbach: Purtscher, Engelmann (65. Breuninger), Schülke, J. Limbach, F. Limbach (54. Omerovic), Scherer, Specht, Hofmann (76. Henning), Schiek, Wink (72. Music), Knapp. 

Türk.SV Singen: Barjasic, Compagnucci, Serpa, Hamdushi, Emminger (80. Yilmaz), Zimmermann, Niedermann, Boulachab, Zidan (80. Ileri), Dumitru (57. Karacan), Coulibaly, Güzeldal (88. Marroni).

Tore: 1:0 (20.) Felix Limbach, 1:1 (59.) Mokhtar Boulachab, 2:1 (75.) Inas Music, 2:2 (85.) Cheick Oumar Coulibaly.  

Schiedsrichter: Jonathan Woldai.

Zuschauer: 400.

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GEMEINSAM. ERFOLGREICH. SEIT 1970.

Das letzte Spiel

FSV Hollenbach (2:2) Türk. SV Singen

Das nächste Spiel

Sa. 09.05.26 / 15:30 Uhr -> SSV Reutlingen 1905 - FSV Hollenbach

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Wegbeschreibung

| Wegbeschreibung zur JAKO-Arena in Hollenbach - So findest du den Weg ins tiefste Hohenlohe. |


- Aus Richtung Stuttgart/Heilbronn kommend -
Auf der A6 Autobahnabfahrt Kupferzell nehmen, dann weiter auf die B19 Richtung Künzelsau. In Künzelsau angekommen der B19 in Richtung Bad Mergentheim (Hohebach) folgen. Bis nach Hohebach sind es ca. 15 km. In Hohebach über die Brücke fahren und dann rechts Richtung Ailringen abbiegen. Von nun sind sowohl Hollenbach als auch die JAKO-Arena ausgeschildert.

- Aus Richtung Würzburg/Schweinfurt kommend -
Auf der A81 die Autobahnabfahrt Tauberbischofsheim nehmen, dann weiter auf die B290 Richtung Bad Mergentheim fahren. Fahre durch Bad Mergentheim durch in Richtung Herbsthausen. Ca. 2 Kilometer nach Herbsthausen kommst du an eine Kreuzung, an der du rechts nach Hollenbach abbiegen musst. Von nun sind sowohl Hollenbach als auch die JAKO-Arena ausgeschildert.

- Aus Richtung Heidenheim/Aalen/Crailsheim kommend -
Fahre von der A7 am Autobahnkreuz Feuchtwangen/Crailsheim auf die A6, welcher du bis zur Abfahrt Satteldorf folgst. Von dort aus dann der B290 in Richtung Bad Mergentheim bis kurz vor Herbsthausen folgen. Ca. 2 Kilometer vor Herbsthausen kommst du an eine Kreuzung, an der du links in Richtung Hollenbach abbiegen musst. Von nun sind sowohl Hollenbach als auch die JAKO-Arena ausgeschildert.

Kostenlose Parkplätze an der Jako-Arena (auch für Busse) sind ausreichend vorhanden.

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Adresse: Am Sportplatz, Hollenbach, 74673, Hohenlohekreis, Deutschland

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