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FSV Hollenbach
Mit dem Heimspiel gegen den 1. CfR Pforzheim endet für den FSV Hollenbach am Wochenende eine Saison, die man sich im Jagsttal ganz anders vorgestellt hatte. Nach der 0:2-Niederlage bei Türkspor Neckarsulm steht seit vergangenem Wochenende fest: Der FSV muss die Oberliga verlassen. Der Abstieg ist besiegelt – und damit der vorläufige Abschied aus der höchsten Spielklasse des Landes.
Dass die Partie gegen Pforzheim am Samstag um 15.30 Uhr sportlich keine große Bedeutung mehr besitzt, passt zur Stimmung rund um die Jako Arena. Auch die Gäste reisen ohne Druck an. Der CfR rangiert auf einem gesicherten siebten Tabellenplatz und sorgte zuletzt mit einem 2:1-Erfolg gegen den Tabellenzweiten VfR Mannheim noch einmal für Aufsehen.
Beim FSV dagegen überwiegt nach Wochen des Kampfes vor allem Ernüchterung. Manager Karlheinz Sprügel fand vor dem Saisonfinale deutliche Worte. „Ich muss ehrlich sagen, ich bin froh, wenn es bald rum ist“, sagte er. Nach den kräftezehrenden Monaten brauche das gesamte Umfeld nun erst einmal Abstand. „Damit sich die Leute mal regenerieren können und damit sie mal den Kopf freikriegen. Und da bin ich sicher, dass man auch wieder besser Fußballspielen wird in Hollenbach“, sagt Sprügel
Das ursprünglich erhoffte „Endspiel“ um den Klassenverbleib ist mit der Niederlage in Neckarsulm ausgeblieben. Deshalb könnte Trainer und Mannschaftsführung im letzten Saisonspiel bewusst Spielern Einsatzzeiten geben, die zuletzt kaum berücksichtigt wurden. „Ich gehe davon aus, dass da jetzt ein paar Spieler eingesetzt werden und die Chance kriegen, die bisher zuschauen mussten“, erklärte Sprügel. Schließlich gehe es weder für Hollenbach noch für Pforzheim noch um entscheidende Punkte. „Wir tun keinem weh, weil es für uns um nichts mehr geht und für Pforzheim auch um nichts.“
Für einige Akteure wird es dennoch ein emotionaler Nachmittag. Mit Rico Hofmann und Janis Gesell werden zwei Spieler offiziell verabschiedet. Ein weiterer Abgang ist zudem möglich. Gleichzeitig laufen die Planungen für die kommende Verbandsliga-Saison bereits auf Hochtouren. Der Verein setzt dabei bewusst auf Kontinuität. Der Großteil des Kaders bleibt zusammen. Mit Julian Erhardt von der SpVgg Satteldorf sowie Leon Wildermann aus der eigenen Jugend stehen zwei Neuzugänge bereits fest. Weitere punktuelle Verstärkungen könnten noch folgen.
Dass der Abstieg letztlich Realität wurde, kam für viele Verantwortliche überraschend. „Mit Abstieg hat eigentlich keiner gerechnet“, sagte Sprügel rückblickend. Selbst in der schwierigen Phase der Saison sei der Glaube an den Klassenerhalt vorhanden gewesen. „Trainer Reinhard Schenker war auch fest davon überzeugt, dass wir es noch schaffen.“
Umso größer ist nun die Enttäuschung darüber, dass die Rettung misslang. Gleichzeitig warnt Sprügel davor, die Verantwortung allein beim Trainerteam zu suchen. „Jetzt herzugehen und die Sache auf den Trainer zu schieben, das ist mir zu billig“, betonte er. Vielmehr müssten sich auch die Spieler hinterfragen. „Die Spieler müssen sich auch teilweise an die eigene Nase fassen, ob sie das abgerufen haben, was sie eigentlich abrufen können.“
In den kommenden Wochen wolle der Verein die Ursachen für die enttäuschende Saison nun in Ruhe aufarbeiten. Überhastete Entscheidungen werde es nicht geben. „Wir werden nichts übers Knie brechen“, so Sprügel. „Ich würde gerne mit Reinhard weitermachen. Aber ich entscheide nicht allein. Aber die Mannschaft steht zu ihm, das Verhältnis passt.“
Damit steht fest: Der FSV Hollenbach verabschiedet sich nach schwierigen Monaten aus der Oberliga. Doch trotz aller Enttäuschung soll der Abstieg nur ein Abschied auf Zeit bleiben. Die Hoffnung auf einen schnellen Wiederaufstieg lebt im Jagsttal.
FSV Hollenbach
GEMEINSAM. ERFOLGREICH. SEIT 1970.
Das letzte Spiel
Türkspor Neckarsulm (2:0) FSV Hollenbach
Das nächste Spiel
Sa. 30.05.26 / 15:30 Uhr -> FSV Hollenbach - 1.CfR Pforzheim
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Wegbeschreibung
| Wegbeschreibung zur JAKO-Arena in Hollenbach - So findest du den Weg ins tiefste Hohenlohe. |
- Aus Richtung Stuttgart/Heilbronn kommend -
Auf der A6 Autobahnabfahrt Kupferzell nehmen, dann weiter auf die B19 Richtung Künzelsau. In Künzelsau angekommen der B19 in Richtung Bad Mergentheim (Hohebach) folgen. Bis nach Hohebach sind es ca. 15 km. In Hohebach über die Brücke fahren und dann rechts Richtung Ailringen abbiegen. Von nun sind sowohl Hollenbach als auch die JAKO-Arena ausgeschildert.
- Aus Richtung Würzburg/Schweinfurt kommend -
Auf der A81 die Autobahnabfahrt Tauberbischofsheim nehmen, dann weiter auf die B290 Richtung Bad Mergentheim fahren. Fahre durch Bad Mergentheim durch in Richtung Herbsthausen. Ca. 2 Kilometer nach Herbsthausen kommst du an eine Kreuzung, an der du rechts nach Hollenbach abbiegen musst. Von nun sind sowohl Hollenbach als auch die JAKO-Arena ausgeschildert.
- Aus Richtung Heidenheim/Aalen/Crailsheim kommend -
Fahre von der A7 am Autobahnkreuz Feuchtwangen/Crailsheim auf die A6, welcher du bis zur Abfahrt Satteldorf folgst. Von dort aus dann der B290 in Richtung Bad Mergentheim bis kurz vor Herbsthausen folgen. Ca. 2 Kilometer vor Herbsthausen kommst du an eine Kreuzung, an der du links in Richtung Hollenbach abbiegen musst. Von nun sind sowohl Hollenbach als auch die JAKO-Arena ausgeschildert.
Kostenlose Parkplätze an der Jako-Arena (auch für Busse) sind ausreichend vorhanden.
Kontakt
Telefon:
E-Mail: vorstand@fsv-hollenbach.de
Adresse: Am Sportplatz, Hollenbach, 74673, Hohenlohekreis, Deutschland






